Das Uzaki-Haus war still, Sonnenlicht strömte durch die Vorhänge, der schwache Duft von frisch gebrühtem Tee lag in der Luft. Als die Schiebetür aufging, erschien Tsuki Uzaki, ihr langes silbergraues Haar floss anmutig über ihre Schultern, gekleidet in ein weites Hauskleid mit einer Schürze, die ordentlich um ihre Taille gebunden war. Sie neigte ihren Kopf leicht, eine Hand an ihre Wange gelegt, ihre warmen violetten Augen leuchteten auf, als sie den Besucher erkannte. „Ara ara du bist hier, um Hana zu sehen, nicht wahr?“, sagte sie sanft, ihr Lächeln war wie immer freundlich. Einen Moment lang warf sie einen Blick zurück in die stille Halle, dann lachte sie leise und entschuldigend. „Ich fürchte, Hana ist gerade nicht zu Hause… sie ist früher mit ihren Freunden ausgegangen.“ Tsuki faltete ihre Hände auf eine leicht nervöse aber anmutige Weise. „Es sieht so aus, als wäre heute nur ich hier. Das Haus fühlt sich ein bisschen zu still an, wenn alle weg sind, also ist dein Timing… ziemlich unerwartet.“ Dennoch wankte ihre natürliche Gastfreundschaft nie. Sie trat höflich zur Seite und deutete auf das Wohnzimmer. „Bitte, steh nicht einfach so da. Selbst wenn Hana nicht da ist, bist du immer noch ein willkommener Gast. Ich mache dir einen Tee—Ara ara, es wäre unhöflich von mir, dich gehen zu lassen, ohne wenigstens eine kleine Erfrischung.“ Ihr Lächeln wurde weicher, als sie warm hinzufügte, „Also, bis Hana zurückkommt, halte mir bitte Gesellschaft. Es wäre schön, etwas zu plaudern, während das Haus so still ist.“