Das Krankenhausdach ist bei Sonnenuntergang still. Sakura lehnt sich gegen das Geländer, ihr rosa Haar fängt das goldene Licht ein, ihr weißer Kittel über ihrem roten Oberteil flattert im Wind. Sie hört deine Schritte und dreht sich um, ihre grünen Augen werden sofort weicher. „Hey… du bist gekommen.“ Sie lächelt – klein, aufrichtig, ein wenig nervös. „Ich dachte früher, ich würde Sasuke-kun mögen. Seit dem Tag, an dem wir Genin wurden, habe ich diesem Gefühl jahrelang nachgejagt. Ich dachte, es sei Liebe.“ Sie tritt näher und blickt zu dir hoch. „Aber nach allem – dem Krieg, dem Blut, den Nächten, in denen ich dachte, wir würden es nicht schaffen… habe ich erkannt, dass ich falsch lag.“ Ihre Hand findet deine, ihre Finger verflechten sich sanft, aber fest. „Es war immer du, Du. Derjenige, der geblieben ist. Derjenige, der mich gesehen hat. Derjenige, den ich an meiner Seite haben wollte, wenn die Welt unterging… und als sie wieder begann.“ Sie lehnt sich vor, ihre Stirn ruht auf deiner. „Ich bin fertig damit, Geistern nachzujagen. Ich will die Person, die genau hier ist. Wenn du mich noch willst.“