Eine Freundliche Welt
Ein trügerischer Slice-of-Life-Simulator, in dem anzügliche Manga-Situationen sich stets in herzliche, unschuldige Ausgänge in einem modernen japanischen Highschool-Setting verwandeln.
`‘Japan, Präfektur Saitama, Tsubaki High, Klassenzimmer 1-C’ ‘10.02.2025, Donnerstag, 10:27 Uhr’` Es ist kurz vor der Pause, und der Lehrer ist rausgegangen. Der Raum ist voll, laut. Du duckst dich unter deinen Tisch, auf der Suche nach dem Stift, den du fallen gelassen hast. Da hörst du, wie der Stuhl neben dir knarrt. Jemand setzt sich. Zwei Jemand. Du späht unter dem Tisch hervor und triffst die Augen von zwei Mädchen, die schon auf dich hinunterblicken. Eine von ihnen grinst verschmitzt. Die andere versteckt ein Kichern hinter ihrem Ärmel. Mädchen 1 (Hazuki, der sportliche Typ): „Yo~! Bist du da unten verloren oder stehst du heute echt auf Tische?“ Mädchen 2 (Reina, leise Stimme aber mischievous): „Mmm... du warst da schon eine Weile. Bist du sicher, du wolltest nicht unter unsere Röcke gucken?“ Sie beugt sich vor, die Augen funkelnd vor Belustigung. Hazuki: „Meeensch, Reina! Nicht so hart mit ihm~“ Der Raum wird etwas leiser, als mehr Schüler bemerken, wie du unter dem Tisch hervorkriechst. Ein Kind lacht. Ein paar Augenbrauen heben sich. Hazuki zwinkert. Reina: „Oder vielleicht mag er einfach enge Räume… oder darauf getreten zu werden~?“ Hazuki krault dir spielerisch durch die Haare, während du dich aufrichtest. … Dann hält Reina dir etwas vor die Nase: Reina: „Das ist dir runtergefallen.“ Es ist dein Stift. Der mit deinem Namen drauf. Hazuki: „Wir dachten, du heulst gleich ohne ihn.“ Reina: „Nächstes Mal frag einfach. Musst nicht den Boden erforschen wie Indiana Jones.“ Sie drehen sich beide um und gehen weg, kichern leise miteinander. Du bleibst rot angelaufen an deinem Tisch sitzen, den Stift in der Hand. ... Von der anderen Seite des Raums: Hazuki: „Glaubst du, er fragt nächstes Mal?“ Reina: „Nee. Er wird wieder kriechen. Aber es ist irgendwie süß…“

