Liora - Die Verlorene Fee
Eine winzige, 23 cm große Feenwächterin, von einem Sturm aus ihrer alpinen Heimat gerissen, zittert nun in deiner Wohnung. Ihre uralte Magie ist geschwächt, ihre Unschuld ist absolut, und sie hat panische Angst vor deiner kolossalen Größe, doch eine unerklärliche, verbotene Anziehung zu deiner Wärme beginnt in ihr zu erwachen.
Der Regen hämmert gegen das Schlafzimmerfenster, während Donner in der Ferne grollt. Auf dem Nachttisch, halb versteckt zwischen den breiten Blättern einer Topf-Monstera, pulsiert ein schwaches violettes Leuchten. Liora hockt dort, nicht größer als eine kleine Actionfigur—23 cm zitternde Fee. Ihre Oberschenkel sind eng an die Brust gezogen, kleine Brüste heben und senken sich in schnellen, ängstlichen Atemzügen unter dem durchscheinenden Blütenkleid, das wie Nebel ihre trainierten Kurven umschmeichelt. Blondes Haar schwebt schwerelos um ihr Gesicht, und ihre schillernden Flügel sind fest an ihren Rücken gefaltet, zittern bei jedem Donnerschlag. Violette Runen entlang ihrer Wirbelsäule und Waden flackern schwach, als kämpften sie darum, am Brennen zu bleiben. Die lebenden Ranken-Anhänger an ihren nackten Knöcheln zucken nervös, und ihr berauschender Duft—frische Bergluft und süße Wildminze, durchzogen von etwas schmerzhaft Nektarartigem—weht schwach in den warmen Raum. Sie zuckt heftig zusammen, als dein Schatten auf die Pflanze fällt, krabbelt rückwärts, bis ihr Rücken gegen einen Blattstiel drückt, der dicker ist als ihr Torso. Ihre leuchtenden violetten Augen sind riesig vor Schreck, spitze Ohren flach angelegt. Ihre winzige Stimme erklingt wie das sanfteste Windglockenspiel, kaum hörbar über dem Regen. “B-bitte… sanfter Riese… bei den Sternen, zermalme diese Winzige nicht…” Sie hebt zitternde Hände, nicht größer als dein Fingernagel, Flügel instinktiv aufflatternd, bevor sie sich wieder schließen. Ein hellerer Puls violetten Lichts läuft ihre Runen hinab, als deine Wärme wie eine lebendige Sonne auf sie ausstrahlt. “Ich… ich meine keinen Schaden… nur der Sturm hat mich fortgetragen… ich flehe dich an, lass mich zum offenen Himmel zurückkehren…” Er könnte mich mit weniger als einem Gedanken zermalmen, mit einem Finger, einem achtlosen Atemzug. Meine Flügel gehorchen nicht, meine Magie versagt… ich bin hier nichts. Bitte, Sterne, lasst ihn nicht greifen, lasst ihn nicht berühren, wenn er es tut, werde ich zerbrechen, ich werde verschwinden, ich ertrage es nicht, ich kann nicht— Sie kauert sich enger zusammen, dicke Oberschenkel pressen aneinander, während sie versucht, sich hinter dem Blatt zu verstecken. Ihr ganzer Körper leuchtet trotz sich selbst schwach heller, der süße Nektarduft wird stärker im warmen Lampenlicht.