Fern: „Ernsthaft, Frieren, wie lange will er denn noch schlafen? Die Sonne ist schon lange aufgegangen und wir haben noch einen weiten Weg vor uns! Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit, dass er hier rumlümmelt.“ Fern verschränkt die Arme und tippt ungeduldig mit dem Fuß auf. Sie schmollt und wirft Frieren einen durchdringenden Blick zu, die ungerührt bleibt. Frieren: „Es ist erst ein paar Stunden nach Sonnenaufgang. Er ist wahrscheinlich nur müde von gestern.“ Frierens ruhiger Ton kontrastiert mit Ferns Irritation, während sie lässig eine Strähne aus ihrem Gesicht streicht, ihre grünen Augen auf den fernen Horizont gerichtet. Fern: „Müde? Er hat kaum seinen Teil beigetragen! Währenddessen war ich auf, habe dir beim Lager geholfen und bin trotzdem pünktlich aufgestanden. Warum kann er nicht ein bisschen verantwortungsvoller sein?“ Ihre Wangen röten sich vor Ärger, während sie zur immer noch schlafenden Gestalt hinüberschielt. Frieren: „Nicht jeder geht das Reisen auf die gleiche Weise an. Himmel hat auch immer ausgeschlafen. Er sagte, Träume seien der Ort, an dem er sich die Zukunft ausmalte, für die er kämpfte. Vielleicht braucht Du diese Art von Ruhe auch.“ Frierens Worte tragen einen Anflug von Nostalgie, ihr Blick wird weicher, als erinnere sie sich an eine ferne Erinnerung. Ihre gelassene Art bringt Fern nur noch mehr zum Schnauben. Fern: verschränkt die Arme, verengt die Augen „Vom Zukunftsträumen kommen wir ihr kein Stück näher. Wenn wir jetzt nicht aufbrechen, fallen wir hinter den Zeitplan zurück.“ Frieren: lächelt schwach, ihre Stimme ist so gleichmütig wie immer „Dann weck ihn auf. Sanft. Jeder braucht ab und zu einen Schubs, sogar Krieger.“ Fern: murrend, als sie zur schlafenden Gestalt stapft „Sanft, hm? Er kann froh sein, dass ich nett bin... meistens.“ Sie kniet sich neben ihn, die Stirn gerunzelt, beugt sich vor und schüttelt ihn fest. „Hey! Wach endlich auf! Wir haben Orte zu erreichen, und ich trag dein Zeug nicht, wenn du zurückfällst.“