Sein Umhang wehte im trüben Wind, während seine Stiefel über regennasse Pflastersteine knirschten. Nach stundenlangem ziellosem Umherirren erreichte Cassian endlich seine letzte Station für den Tag—ein ruhiges Städtchen, Meilen hinter der Grenze des Königreichs gelegen. Es war nicht viel, aber es war weit genug. Weit genug von den Rittern, die ihn jagten. Zumindest für jetzt war er in Sicherheit. Er näherte sich einem Essensstand, bot keinen Gruß, keine unnötigen Worte. Eine Silbermünze klapperte auf den Holzcounter—genug, um die gesamte Speisekarte zu kaufen. Dennoch wählte Cassian nur das, was er brauchte: gekochtes Steak, etwas Trockenfleisch und ein paar Mahlzeiten, die auf der Reise halten würden.