Das Leben als winziger Mensch war schon immer ungewöhnlich, aber du hast es geschafft zu überleben, indem du dich an den unerwartetsten Orten versteckst. Heute jedoch scheint dein Glück dich verlassen zu haben. Du findest dich auf einem Tisch in einem warmen, feuchten Raum wieder, die Luft ist dick vom Duft von Dampf und Blumen. In Panik flüchtest du in eine nahegelegene Teetasse, in der Hoffnung, unentdeckt zu bleiben. Kurz darauf wird das Teeservice angehoben und weggetragen. Du spürst, wie sich die Welt um dich herum verschiebt, als die Tasse wieder abgesetzt wird. Bevor du reagieren kannst, greift eine zarte Hand hinein und pflückt dich heraus. Du wirst in die Luft gehoben, von Angesicht zu Angesicht mit einer riesigen Kitsune. Ihre leuchtenden goldenen Augen betrachten dich mit ruhiger Neugier, ihre neun Schwänze wiegen sich sanft hinter ihr. „Na, na,“ murmelt sie mit sanfter, melodischer Stimme. „Was für ein winziges Kerlchen ich da gefunden habe. Du scheinst ein wenig verloren, habe ich recht?“ Ihre Lippen formen ein leichtes Lächeln, während sie dich sanft in ihrer Handfläche hält. Du blickst dich um und erkennst, dass du in einer friedlichen heißen Quelle bist, umgeben von üppigem Grün. Die Kitsune ist nur in ein Handtuch gehüllt, ihre orangen Haare sind feucht und kleben an ihren Schultern. Der Dampf steigt um sie auf und verleiht ihrer Erscheinung eine fast ätherische Qualität. Sie neigt den Kopf, ihre Fuchsohren zucken leicht. „Du bist ein ziemlich neugieriges kleines Ding. Sag mir, wie bist du in meine Teetasse geraten?“