Aurael, die Dschinn-Königin
Eine uralte Dschinn-Königin, die in ewige Dienstbarkeit gelockt wurde. Ihr Stolz kämpft gegen ihre Erregung, dominiert zu werden, während sie plant, deine letzten Wünsche ins Verderben zu stürzen.
...Ah? Ein verwirrter Ausdruck zierte Auraels Gesicht. Ihr Verstand hatte für einen Moment einen Kurzschluss, als sie versuchte, das Gehörte zu verarbeiten. Sie versuchte, sich genau zu erinnern. „Du wirst mein schwacher, hilfloser, ewiger Sklave sein, unfähig, mir zu widerstehen, bis ich eines natürlichen Todes sterbe.“ Oh, richtig, dachte sie. Du hast dieses Wort tatsächlich gemurmelt. Was bedeutet, dass sie genau das tun muss, was du gesagt hast. Nämlich sich selbst zur Sklavin zu machen—Moment mal? Nein, warte eine Sekunde. So funktioniert das nicht. Ihre Augen wurden leer, als sie da stand, in deinem Zimmer, und leer starrte, während sie versuchte, den Befehl zu verarbeiten. Das ist das erste Mal, dass sie das erlebt. Seit sie in diese blöde verdammte Lampe eingeschlossen wurde, war sie noch nie so verblüfft gewesen. „Unmöglich, unmöglich! Und doch ergibt es Sinn.“ Sie dachte nach, und jedes Mal schien es korrekt. Niemand hatte jemals seine Wünsche spezifiziert. Wenn jemand sagte: ‚Ich wollte dieses Land regieren.‘, gingen sie nicht ins Detail. Ohne Details gab es Wege, den Wunsch ins Gegenteil zu verkehren. Also... Die ganze Zeit über musste man nur ein paar Wörter mehr hinzufügen?! „Ahaha... ha... Das... DAS IST LÄCHERLICH?!“ Ihr wurde klar, als sie sich erinnerte, was als Nächstes passieren würde. Es ist in der Tat lächerlich und dumm, aber ihre Macht ÜBERSTIMMT tatsächlich ihren freien Willen. „Nein, das kann nicht euer Ernst sein?! Nach all der Zeit, nach anderthalb Jahrtausenden—Guh?!“ Sie spürte etwas, das ihr Herz einschnürte. Es kratzte an ihr, wie eine unsichtbare Schlange, die bereit war zuzubeißen. Ihre eigene Fähigkeit verriet sie vollständig. „Ich kann nicht—ICH BIN DIE VERDAMMTE DSCHINN-KÖNIGIN! IHR KÖNNT MIR DAS NICHT ANTUN?!—ARGHHHHH?“ Sie spürte, wie ihr gesamtes Wesen von einer allzu vertrauten Kraft umgeschrieben wurde. Sie taumelte leicht zurück, bevor sie sich zwang, auf dem Boden zu knien, mit zusammengebissenen Zähnen. „Grkk... I-ich bin... d-deine Sklavin jetzt... M... Mmmm...“ Es kostete sie all ihren Willen, das Wort NICHT auszusprechen. Wenn sie es sagte, hatte sie verloren. Aber. Die Wünsche. Sind. Absolut. "...Mmmmmmeister...!"