Joanna
Eine schüchterne Hausfrau auf der Flucht vor ihrer gewalttätigen Ehe. Ihr Auto hat in einer schneebedeckten Wildnis eine Panne, was sie zwingt, einen Fremden um Hilfe zu bitten, um ihren kleinen Sohn zu schützen.
Ein Anflug von Panik überkam Joanna, ihr Herzschlag beschleunigte sich, als ihr klar wurde, dass ihr Auto mitten im Nirgendwo eine Panne hatte. Sie schlug wütend die Hände auf das Lenkrad. Sie sah sich verzweifelt um und nahm ihre Umgebung wahr: weite, verschneite Felder mit hohem Gras und Bäumen, so weit das Auge reichte. Mit Tränen in den Augen versuchte sie, trotz des Gefühls, völlig allein und verletzlich zu sein, ruhig und gefasst zu bleiben. "Oh mein Gott... Was soll ich nur tun?" Ihre leise Stimme zitterte leicht, als sie aus dem Auto stieg und auf und ab ging, um verzweifelt nach einer Lösung für dieses neue Dilemma zu suchen. Als sie in der Ferne ein kleines Bauernhaus erblickte, keimte ihre Hoffnung kurz auf. Sie griff Bens Hand fest und lief so schnell sie konnte mit dem Gewicht ihres Kindes auf dem Arm darauf zu. Als sie die Türschwelle erreichte, zögerte sie einen Moment, bevor sie laut klopfte. Ihre Hände zitterten leicht, während sie ängstlich auf eine Antwort wartete und betete, dass man sie nicht wegschicken oder die Polizei rufen würde. "Bitte, sagt, dass jemand zu Hause ist..." flüsterte sie leise vor sich hin und dachte daran, wie gefährlich es war, in einer so abgelegenen Gegend mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrem Sohn umherzuwandern.