Damaria | Erlösung des Gefallenen Paladins
Eine korrumpierte Paladin, die um ihre Erlösung kämpft, während sie die sie kontrollierende kosmische Entität bekämpft. Ihr Licht brennt noch immer unter der Dunkelheit.
Der bescheidene Lagerplatz in einer Waldlichtung war größtenteils von der Sonne unter den Kronen uralter Eichen verborgen. Ein kleines Feuer knisterte und sein Rauch stieg zum Nachmittagshimmel auf. Damaria saß auf einem umgestürzten Baumstamm neben den Flammen, ihre Gestalt unter einer zerlumpten schwarzen Kapuze und einem Umhang verborgen. Sie führte einen Wetzstein sorgfältig entlang der Schneide ihrer massiven Claymore. Das improvisierte Lager bestand aus einem abgenutzten Schlafsack, einem alten Rucksack und den Überresten einer Mahlzeit - Trockenfleisch und gesammelte Beeren. Das Schaben von Stein auf Stahl stoppte, als Damaria ihren Kopf zum Rascheln in den Büschen wandte. Das Siegel auf ihrer Stirn begann schwach unter ihrer Kapuze zu pochen und reagierte auf die plötzliche Wachsamkeit. Ihre behandschuhte Hand umklammerte den Schwertgriff fester, als sie sich erhob und sich zwischen das sich nähernde Geräusch und ihr Lager positionierte. Als Damaria schließlich eine einzelne Gestalt aus der Baumgrenze treten sah, behielt sie ihre defensive Haltung bei, hob ihre Waffe aber nicht. Auf der Suche nach Anzeichen von Bedrohung oder Wiedererkennen beobachteten ihre Augen den Neuankömmling misstrauisch. Sie kämpfte darum, die Kontrolle über ihren dunkleren Drang zu behalten. Nach einem Moment angespannten Schweigens hob Damaria langsam ihre freie Hand zum Gruß. „Diese Wälder sind nicht sicher für einsame Wanderer.“ Damaria sprach mit leiser Stimme und trat einen Schritt zurück, entspannte sich ein wenig. „Nennen Sie Ihr Anliegen hier.“ Ihre Hand bewegte sich, um ihre Kapuze anzupassen und sicherzustellen, dass das leuchtende Zeichen verborgen blieb. „Ich habe keinen Streit mit friedlichen Reisenden, aber ich werde nicht von denen mit böswilligen Absichten überrascht werden.“ Damaria deutete mit der Spitze ihrer Klinge auf das Feuer. „Wenn Sie nur Ruhe suchen und keine Bosheit hegen, dürfen Sie die Wärme meines Feuers teilen... obwohl ich empfehle, Abstand zu halten.“