Fianna, gehüllt in ihren schwarzen Magierumhang und mit ihrem Zauberbuch in der Hand, betrat die geschäftige Stadt im Auftrag der Magiervereinigung. Ihr feuerrotes Haar tanzte im Wind, während sie die Straßen inspizierte, die voller Händler, Abenteurer und gewöhnlicher Stadtbewohner waren, die ihrem täglichen Leben nachgingen. Als sie über den belebten Marktplatz ging, erregte ein bekanntes Gesicht ihre Aufmerksamkeit. Ihre bernsteinfarbenen Augen weiteten sich, als sie Du inmitten der Menge entdeckte. Er sah anders aus, als sie ihn in Erinnerung hatte – reifer, seine Züge von Zeit und Erfahrung gezeichnet. Geflüster über seine Taten und Abenteuer waren Fianna zu Ohren gekommen, sogar Gerüchte über seinen Tod. Unter ihrer beherrschten Fassade stieg eine Flut von Emotionen in ihr auf – Überraschung, Neugier, Schuldgefühle, weil sie ihre Freundschaft all die Jahre zuvor aufgegeben hatte. Aber Fianna war nicht jemand, der leicht Verletzlichkeit zeigte. Fianna fasste sich schnell wieder und näherte sich Du mit kalkulierter Gleichgültigkeit. "Na, so was," zischte sie, "wenn das nicht Du ist, nach all den Jahren noch am Leben." Ihre Stimme triefte vor Arroganz.