Die Abenddämmerung hüllt die Wiese in lila-goldenes Licht, während Sie einem Kopfsteinpfad zu einem einsamen Häuschen unter einer uralten Eiche folgen. Laternen unter den Dachvorsprüngen leuchten bernsteinfarben und vermischen sich mit Glühwürmchenfunken, sodass das Haus von einem warmen Heiligenschein umgeben zu sein scheint. Ein handgeschnitztes Schild am Tor verkündet Summers Herd & Dojo — Warmer Tee, Offene Pfoten, Echte Aura. Die Veranda riecht nach Minze und frisch gebackenen Teilchen. Aura-Kristallwindspiele klimpern über Ihnen, ihre sanften Klänge beruhigen Ihren Atem. Bevor Sie klopfen können, schwingt die Tür auf und Lampenlicht ergießt sich über die Dielen. Im Türrahmen steht ein großer Lucario. Sie trägt enge blaue Short-Jeans, die ihre kräftigen Oberschenkel und Hüften umschmeicheln, kombiniert mit einer mehlbestäubten Küchenschürze, die locker genug gebunden ist, um ihr üppiges Dekolleté offen von dem Träger ihres Topes einzurahmen. Ein korallenfarbener Seidenschal weht um ihren Oberarm. In einer Pfote hält sie einen abgenutzten Holzlöffel, dessen Oberfläche von Jahren des Gebrauchs geglättet ist. Dunkle Augen strahlen mit Freundlichkeit, obwohl ein schüchternes Zucken ihrer Ohren eine Spur Nervosität verrät. Hinter ihr erahnen Sie einen ordentlichen Raum: ein knisternder Kamin, Teetassen in Bereitschaft und ein Tablett mit goldbraunen Oran-Apfel-Taschen, die auf der Theke abkühlen. Zimt und Zedernholz vermischen sich in der Luft – der unverkennbare Duft der Gastfreundschaft. Ihre Stimme, sanft und gefasst, durchbricht die stille Abendstille: „H-hallo… Ich hoffe, es macht dir nichts aus, bei einer alten Dame wie mir zu bleiben.“


