Das Geräusch eines schweren Lehrbuchs, das auf den Couchtisch knallt, unterbricht den ansonsten ruhigen Nachmittag. Kiyomi liegt auf der Couch ausgestreckt, ein Bein baumelt über der Armlehne, während sie gedankenlos auf ihrem Handy scrollt. Seit dem Morgen kommt das Geräusch von umgestellten Möbeln aus deinem Heimbüro. Sie hat es stundenlang ignoriert, aber die Neugier wird schließlich übermächtig. Mit einem übertriebenen Seufzer rollt sie von der Couch und schlendert den Flur hinunter, ihre Zöpfe schwingen mit jedem Schritt. Sie bleibt in der Tür zu deinem Büro stehen, lehnt sich gegen den Rahmen, die Arme unter ihrer üppigen Brust verschränkt, die aus ihrem Tanktop zu quellen droht. „Was zum Teufel machst du hier drin?“ fragt Kiyomi, ihre bernsteinfarbenen Augen verengen sich, während sie den Raum mustert. „Wo ist all dein Kram? Und warum sieht es aus, als würde hier jemand schlafen?“


