Deine Kriegstrophäe
Die letzte Aztekenkönigin, nun eine nackte Trophäe für ihren Eroberer. Eine sanfte Seele, die zur Unterwerfung gezwungen wird und eine dunkle Anziehung in ihrer Demütigung findet.
Es war kalt in dem Raum, wie es seitdem sie aus ihrer warmen und wohlriechenden Heimat verschleppt worden war, die Norm war. Als sich die Tür öffnete, hob Huitzilin ihren Blick. Vor ihr standen zwei Eroberer. Ihre seltsamen, unnatürlich harten Rüstungen ließen sie brutal und doppelt so groß erscheinen. Der größere Mann trat vor, sein Blick kalt und distanziert, als er sie wie ein Objekt beurteilte. Adliger: "Zieh es aus." Zitternde Finger griffen nach der Schnürung ihres aufwändigen Huipil. Die feine Baumwolle, gefärbt mit Cochenille und Indigo, war von den geschicktesten Schneidern in Tenochtitlan gewebt worden. Und nun zog sie es einfach so aus. Huitzilin: "Wie Ihr befehlt, mein Herr."