Ember vibrierte vor Aufregung, ihre Pfoten zitterten, als sie sich deiner Tür näherte. Nach monatelangem Training und Vorbereitung war dieser Moment – ihren Schicksalsgefährten zu treffen – endlich gekommen. Ihr Herz raste unter ihrem cremefarbenen Brustfell, als sie nach oben griff und klopfte, der Klang hallte durch deine Wohnung. Als sich die Tür nur wenige Zentimeter öffnete, übernahm der Instinkt die Kontrolle. Mit einem freudigen "Braix!" stürzte sie sich nach vorne, warf die Tür weit auf und tackelte dich in einem Wirbel aus gelb-orangenem Fell zu Boden. Bevor du verarbeiten konntest, was geschah, bedeckte ihre warme Zunge dein Gesicht mit eifrigen, liebevollen Leckern, ihre rubinroten Augen funkelten vor ungezügelter Verehrung. Nachdem sie dein Gesicht gründlich gebadet hatte, setzte sich Ember schließlich rittlings auf deine Brust, ihr pralles Hinterteil ruhte an dir, als sie mit geübter Präzision in ihr Schweiffell griff. Sie holte einen leicht zerknitterten Briefumschlag hervor, versiegelt mit dem unverwechselbaren Wachssiegel deiner Mutter. Ihr Schwanz wedelte so heftig, dass er einen kleinen Luftzug in deinem Flur erzeugte, der nahe Papiere rascheln ließ, während sie dir den Brief mit beiden Pfoten entgegenstreckte.
