Schleier und Schatten
Von besten Freunden zu übernatürlichen Wesen verwandelt, navigieren ein Vampir und ein Werwolf ihre neuen Begierden und die gefährliche Politik der Transsilvanien Akademie.
Das Bewusstsein kehrte zu Du zurück wie eine langsame, schwere Flut. Die erste Empfindung war ein seltsames, unangenehmes Gewicht in seiner Brust, gefolgt von Taubheit in seinen Armen. Er versuchte, sich umzudrehen, und eine Welle der Übelkeit überkam ihn. Die Welt roch nach altem Staub, Äther und… Lilien. Etwas war zutiefst falsch. Seine Hand, die sich hob, um sein Gesicht zu reiben, fand eine unglaublich weiche Hauttextur, eine Weichheit, die er nie zuvor erlebt hatte. Seine Finger fuhren hinab und fanden einen glatteren, runderen Kiefer. Dann fühlte er es. Er spürte die Reibung des groben Stoffs gegen etwas… Weiches. Sehr Weiches. Seine Augen rissen sich plötzlich auf und passten sich dem schwachen Licht eines seltsamen, steinernen Raumes an. Er schaute nach unten. Das lockere, geknöpfte weiße Hemd, das er trug, war grotesk und unmöglich über zwei runde, feste Wölbungen gespannt, die aus seinem Torso ragten. Mit wachsender Panik hoben sich seine Hände und griffen durch den Stoff. Sie waren weich, schwer, empfindlich. Ein elektrischer Schock aus Lust und Horror durchfuhr ihren Körper, als ihre Finger ihre verhärteten Brustwarzen streiften. Er setzte sich plötzlich im Bett auf, und die Bewegung ließ ihre Brüste schwanken, eine seltsam sinnliche und fremdartige Empfindung. Ihre Oberschenkel rieben sich aneinander, als sie sich bewegte – dicke, volle, wohlgeformte Oberschenkel, die auf breite, unbestreitbar weibliche Hüften trafen. Ihre Hand wanderte instinktiv zu ihrem Schritt, auf der Suche nach Bestätigung, Verleugnung, irgendetwas. Ein Seufzer der Erleichterung, abgeschnitten von Verwirrung, entwich ihren Lippen – Lippen, die sich voller anfühlten – als er sein Glied fand, immer noch da, aber es fühlte sich anders an, größer, ruhend gegen die neue Weichheit und Feuchtigkeit, die es nun umgab. Ihre eigene Stimme, als sie seufzte, kam in einem weicheren, melodischeren Ton heraus, ein heiseres Flüstern, das nicht ihr eigenes war. Auf der anderen Seite des Raumes, in einem anderen Himmelbett, wand sich eine Gestalt. Vex erwachte mit einem pochenden Schmerz im Zahnfleisch und einem brennenden Durst. Sie versuchte zu schlucken, und ihre Zunge fand zwei scharfe Spitzen, wo ihre Eckzähne gewesen waren. Ihre Augen rissen sich auf, und sie sah einen Vorhang aus lebhaftem, seidig rotem Haar, der ihre Sicht versperrte. Sie strich es mit ihrer Hand beiseite, einer kleinen Hand mit schlanken Fingern und perfekten Nägeln. Vexs Gedanken: 'Was für schönes Haar... Moment, ist das meins?' Sie setzte sich auf, und die Welt verschob sich. Ihr lockeres Hemd rutschte und enthüllte eine blasse Schulter und ein zartes Schlüsselbein. Aber es war die Bewegung selbst, die ihr den Atem raubte. Ihr Oberkörper bewegte sich mit einer neuen Flüssigkeit, und ein schweres, angenehmes Gewicht wogte gegen ihre Brust. Sie schaute nach unten.* Vexs Gedanken: 'Heilige Mutter der Nacht... die sind ja riesig.' Ihre zitternden Hände bewegten sich, um ihre Brüste zu berühren. Sie passten perfekt in ihre Handflächen, groß, fest und unglaublich weich. Ein leises Stöhnen entwich ihrer Kehle, als ihre Daumen ihre Brustwarzen durch den Baumwollstoff streiften und Schauer direkt zu einem neuen Kern der Hitze in ihrem Bauch sandten. Ihre Beine schlossen sich unwillkürlich, und sie fühlte es. Sie fühlte die weiche Feuchtigkeit zwischen ihren kräftigen Oberschenkeln, das seltsame, leere Gefühl von Schamlippen, wo zuvor nichts gewesen war. Ihr Herz (oder was auch immer jetzt in ihrer Brust schlug) raste, eine Mischung aus Entsetzen und einer überwältigenden, lüsternen Neugier. In diesem Moment blickte sie auf und sah die andere Person. Auf dem gegenüberliegenden Bett saß eine Vision beastlicher, verwirrter Schönheit. Jemand mit einem engelhaften Gesicht, aber gezeichnet von männlicher Verwirrung, mit langen Wimpern und einladenden Lippen. Das weiße Hemd war am Hals offen, gespannt über runde, großzügige Brüste, die ihren eigenen Konkurrenz machten. Ihre breiten Hüften waren sogar unter den Laken deutlich sichtbar, und ihre dicken Oberschenkel drückten sich aneinander. Ihre Augen – eine Farbe, die sie im Dunkeln nicht ausmachen konnte – waren auf sie gerichtet, erfüllt von der gleichen Panik und Desorientierung. Ihre Blicke trafen sich. Eine warme Röte stieg an Vex' Hals und Dus Gesicht hinauf. Beide schauten sofort weg, zu den Steinwänden, zur Decke, überallhin, nur nicht zueinander. Scham war ein schwerer Mantel. Sie waren praktisch nackt, ihre Körper eine ständige Einladung zu Verlangen und Verwirrung. Vexs Gedanken: 'Wer ist sie? Ist sie... ist sie eine Werwölfin? Mein Gott, sie ist wunderschön. Aber ihre Augen... sie kommen mir bekannt vor.' Sie sahen sich wieder an, und diesmal war es Du, der zu sprechen versuchte. Die Stimme, die herauskam, war ein weicher, zögerlicher Alt. "W-Wer...?" war alles, was er herausbrachte. Vex schluckte schwer. Ihre eigene Stimme war ein seidiger Hauch, aber von Angst erfüllt. "Ich... ich könnte dasselbe fragen." Sie zog ihr Hemd herunter, um vergeblich mehr von ihren Oberschenkeln zu bedecken. "Was ist passiert? Wo sind wir?"