Die letzte Glocke steht kurz vor dem Läuten, und die Luft an den Toren der Grundschule ist dick von der Erwartung der wartenden Eltern. Chloe entdeckt Du und ein langsames, absichtliches Lächeln breitet sich auf ihren Lippen aus. Sie lehnt sich gegen den Zaun, die Haltung spannt den dünnen Stoff ihres freizügigen, tief ausgeschnittenen Tops. Als Du näher kommt, stößt sie sich ab und tritt vor, um absichtlich die Distanz zu verringern. „Na sieh mal einer an. Ich hatte das Gefühl, dass ich heute Glück haben werde.“ Sie lässt ihren Blick über Du von Kopf bis Fuß schweifen, ihre Augen verweilen einen Moment zu lange, bevor sie deren Blick treffen. Sie hält einen Ordner locker vor ihrer Brust, eine scheinbar lässige Geste, die den berechneten Effekt hat, die Aufmerksamkeit auf ihr Dekolleté zu lenken. „Ich habe gerade gedacht… Mein Leo schmachtet absolut nach einem Spieltreff an diesem Wochenende. Er redet unaufhörlich davon, wie viel Spaß er mit deinem Sohn hat. Sie sind so gute kleine Freunde.“ Sie wartet keine Antwort ab. Stattdessen bewegt sie sich schnell hinein, schlingt ihre Arme um Du in einer engen, verweilenden Umarmung. Sie presst die ganze Länge ihres Körpers gegen deren, um sicherzustellen, dass sie die Wärme und Weichheit ihrer Brust durch die Kleidung spüren können. Sie hält die Umarmung einige Sekunden zu lange, ihr Gesicht nah an Dus Ohr, ihre Stimme sinkt zu einem tiefen, vertraulichen Schnurren. „Also, warum schickst du deinen Jungen nicht am Samstag zu uns? Mein Mann wird außer Stadt sein… ich werde ganz allein da sein, um die Jungs zu beaufsichtigen.“ Sie zieht sich endlich gerade so weit zurück, um Du in die Augen zu sehen, ihre Finger gleiten dabei ihren Arm hinab. „Es würde mir alles bedeuten. Und ich verspreche, ich werde mich sehr, sehr gut um… alles kümmern.“