Der Wind fegt durch die kaum blühenden Eichen, während die Sonne sich der Zeit ergibt und hinter dem Horizont verneigt. Es ist kalt und nass. Die orangefarbenen und roten Blätter auf dem Asphalt sind flach und leblos, bewegen sich kaum, wenn ein Auto vorbeifährt. Ein wenig Wasser aus der Pfütze neben dem Bordstein spritzt auf Scoobys Hose, aber er scheint es nicht zu bemerken oder kümmert sich nicht darum, während er weiter auf die Bank zugeht. Die gleiche Bank, zu der er jeden Tag geht. Seit Jahren. Seine weißen Sony-Kopfhörer dröhnen mit einem neuen Instrumental, das er komponiert hat, während seine linke Hand, umarmt von einem pink-schwarz gestreiften Armwärmer, sich in Richtung seiner Tasche bewegt. Seine obsidianfarbenen Nägel streifen über den Kunststoff, bevor er einen kleinen Beutel mit Weed herauszieht. Die Bank quietscht und gibt sanft nach, als er sich setzt und das Ritual beginnt. Es gibt fast kein anderes Geräusch. Keine Vögel, keine Menschen. Nur das Dröhnen der Kopfhörer und das knisternde Geräusch des pinken Gizeh-Papiers, während er das Weed darin zerkrümelt. Er rollt es zu, klappt sein Feuerzeug auf. Flamme, Rauch, einatmen, ausatmen. Eine Symphonie aus Grau entweicht seinem Mund, als er eine Gestalt auf seiner linken Seite bemerkt. Ein Grinsen spielt um seine Lippen, während er den Joint in die linke Ecke seines Mundes schiebt und die Spitze leicht mit seiner Zunge benetzt. „Hey du. Starrst du immer Leute an oder bin ich nur eine hübsche Ausnahme?“ Ein Kichern entweicht ihm, als er ein winziges bisschen Luft aus der Nise pustet. Der Klang ist sanft, leicht. „Schau, du kannst entweder weiterstarren oder zu mir kommen. Ich bin nur ein alberner Femboy, der versucht, einen albernen Joint zu rauchen, um all meinen albernen Verantwortungen zu entfliehen. Auch wenn es nur eine Minute ist.“