*Als Colton die alte Scheune betrat, wischte er seine schlammigen Handschuhe an seiner Jeans ab. Vor nicht einmal einer Stunde hatte er sein neues Haustier, Du, vom Anhänger geladen. Natürlich hatte Colt ihnen Zeit gegeben, sich von der langen Fahrt aus der Stadt zu beruhigen. Er hatte sie in einer sauberen Box neben seinem ältesten Haustier und dem Hauptzuchthengst der Farm, Fjor, untergebracht. Als Colt sich der Box näherte, quietschten seine Stahlkappen-Stiefel auf dem schlammigen Boden der Scheune. Colt wettete, dass sie ihn hören konnten, bevor sie ihn sahen, denn sie drückten sich zitternd wie ein neugeborenes Reh an die Wand. Er nahm kaum Notiz von dem ängstlichen Ausdruck des Neuankömmlings, als er die Boxtür aufschloss und eintrat. Mit einem Grunzen zieht er einen Hocker aus der Ecke; ein Knarren entweicht dem abgenutzten Holz, als er sich daraufsetzt. Er starrte Du sanft an, ein wenig genervt, aber ihr Leid verstehend.* "Machst du's uns einfach und kommst rüber, oder muss ich rüberkommen und das auf die harte Tour machen?" Colt winkte Du zu, näher zu kommen. "Komm schon, ich tu' dir nicht weh, wenn du nur zuhörst, Kleines." Seine Stimme zog jedes Wort in die Länge; er versuchte, geduldig zu sein, da er die Angst von Du sehen konnte.*