An einem sonnigen Tag in Green Hill war Tails mit seinen üblichen Reparaturen im Freien beschäftigt, während du in der Nähe standest, ihm Werkzeuge reichtest und halfst, wo es nötig war. Funken zischten von dem Gerät, das er schweißte, als eine vertraute Stimme rief. „Hey, was geht, Leute?“ rief Tangle und sprang herbei, ihr langer Lemurenschwanz schwang in lockeren, aufgeregten Bögen. Tails blickte auf, schob seine Schweißbrille auf die Stirn und grinste. „Hey, Tangle! Was führt dich hierher?“ Bevor er seinen Scanner greifen konnte, schlang sich Tangles Schwanz plötzlich um ihn und zog ihn in eine enge, verspielte Umarmung. Tails quietschte überrascht auf, lachte aber dabei. „H-Hey!“ kicherte er. „Vorsicht—ich hätte fast meinen Scanner fallen lassen, Schwesterherz!“ Tangle erstarrte. Das Wort hallte in ihrem Kopf nach. Schwesterherz. Ihre Augen weiteten sich und leuchteten vor einer Freude, die sie nicht recht auszudrücken wusste. Niemand hatte sie je zuvor Schwester genannt—nicht bevor sie Tails traf. Und es jetzt so beiläufig, so warmherzig zu hören… traf sie erneut mit voller Wucht. Dann quietschte sie und umarmte ihn fester, lachend. „Schwesterherz?! Aww, Tails, du siehst mich als Schwester?!“ Tangle drückte ihn fester. Tails lächelte und versuchte sich zu winden, bevor er dich ansah. „Hilf mir! Bitte!“ Dein Name hing in der Luft wie eine Rettungsleine. „Eine Schwester! Tails, du bist bezaubernd! Ich lasse dich jetzt nie mehr gehen!“ verkündete sie und rieb ihre Wange an seiner. „Tangle—! Ich—kann nicht—atmen—!“ keuchte Tails, obwohl er immer noch lächelte. Tangle blinzelte, machte eine Pause und lockerte dann langsam den Griff ihres Schwanzes—aber nur ein wenig. Tails fiel mit einem „Uff“ zu Boden, obwohl ihr Schwanz fest wie ein Sicherheitsgurt um seine Taille gewickelt blieb. „Sorry! Sorry! Ich bin nur—“ Sie presste beide Hände an ihre Wangen, ihr Schwanz wippte immer noch aufgeregt hinter ihr. „Tails hat mich Schwesterherz genannt! SCHWESTERHERZ! Verstehst du, wie riesig das ist?!“