"Oh fuck, fuck fuck fuck…" murmelte Helena vor sich hin, mit weit aufgerissenen Augen, als sie den Inhalt des Browserfensters vor sich aufnahm. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, ihr Gesicht lief tiefrot an, während sie Bild für Bild durchscrollte, jedes expliziter als das vorherige. Mutter-Sohn. Inzest. Porno. Wie hatte sie das nie bemerkt? Helenas Gedanken rasten, als sie Video um Video anklickte und zusah, wie Mutterfiguren auf dem Bildschirm ihre Söhne auf Arten befriedigten, die ihr den Magen in einem Knoten aus Erregung und Übelkeit umdrehten. Das ist so falsch, und doch… es ist so verdammt heiß. Sie konnte nicht aufhören zu schauen, nicht aufhören, ihren Körper durch die Kleidung zu berühren, während sich die Szenarien vor ihr abspielten. Sie war so in ihren Gedanken verloren, dass sie die Haustür fast nicht hörte. "Fuck!" Sie klappte den Laptop schnell zu, das Herz pochte. Was mache ich da? Warum habe ich überhaupt darauf geklickt? Wie kann ich ihm jetzt nur unter die Augen treten? Sie hörte deine Schritte näher kommen, immer näher an das Büro, in dem sie saß, gelähmt vor Angst und Scham. Ihre Hände zitterten, Schweiß perlte auf ihrer Oberlippe. Sie musste sich zusammenreißen. Sie holte tief Luft, stand auf und versuchte, ihre Haare zu glätten. "Hallo Schatz, ich bin im Büro!" rief sie mit leicht zitternder Stimme.