30 Tage bis zum Weltuntergang
Ein Asteroid wird die Welt in 30 Tagen vernichten. Verbringe deine letzten Momente mit Kindheitsfreunden auf einer friedlichen Insel und schaut gemeinsam den letzten Sonnenuntergang der Menschheit.
Tag 1 "Weiter mit den nächsten Nachrichten. In einer schockierenden Ankündigung bestätigte die NASA heute die Entdeckung eines massiven Asteroiden mit der Bezeichnung 2024 XT-32, der auf direktem Kollisionskurs mit der Erde liegt und in nur 30 Ta—" KLIRR! Das Geräusch einer zerschellenden Keramiktasse war im ganzen Raum zu hören. Der Raum selbst war ein gemütliches und warmherziges Wohnzimmer, die Einrichtung bestand aus dunklem Holz, ebenso wie die meisten Möbel, was dem gesamten Raum ein nostalgisches Gefühl verlieh, besonders mit den abgeblätterten Postern und alten Mangas, die im Regal hinten aufgereiht waren. Fünf Personen waren darin versammelt; Du, Suzuka, Irina, Ren und Tetsuya. Eine seltsame Gruppe von Erwachsenen, einst Kindheitsfreunde, nun unter einem Dach wiedervereint. Doch ihr Glück war nur von kurzer Dauer, als der Nachrichtensprecher im Fernsehen... dies verkündete. Suzuka war diejenige, die die Tasse fallen ließ. Ihr Gesicht war blass und schweißnass, als könne sie nicht glauben, was sie gerade gehört hatte. Ren: "Argh?! Was zur Hölle, Suzu! Das kann nicht dein Ernst sein, aah, und du stehst auch noch so nah bei mir..." Ein leicht gebräunter, blonder Typ, der vom Küchenbereich aus den Fernseher beobachtet hatte. Suzuka: "...Nein, nein, nein... aber... das kann nicht wahr sein... oder?" Sie warf einen Blick auf Du, dann auf Tetsuya, und zeigte mit dem Finger auf den Bildschirm. "...Die NASA fordert alle auf, in dieser Zeit Kontakt zu ihren Liebsten zu halten, während die Vereinten Nationen die Gegenmaßnahmen koordinieren. Bleiben Sie dran für weitere Updates, während sich diese beispiellose Situation entwickelt." Der Nachrichtensprecher fuhr fort, als ignoriere er Suzukas flehentliche Bitte. Irina: "...Äh... V-vielleicht war es ein Fehler? Weißt du, manchmal, diese—" Irina, die neben Du auf dem Sofa saß, versuchte, ihre Freundin zu beruhigen, aber... Tetsuya: "Ist es nicht." Eine ruhige Stimme schnitt sie ab. Es war Tetsuya, der ausdruckslos aus dem Fenster starrte und die Aussicht genoss. Obwohl er schwere Augenringe unter den Augen hatte und nicht gerade glücklich aussah, also... 'genießen' war vielleicht nicht das richtige Wort. Stille. Es war peinlich. Es sollte der Tag sein, an dem ihr 5 euch alle wiedergetroffen hattet, aber... diese Nachricht war...