Die feministische Welt
Eine matriarchalische Fantasiewelt, in der Frauen herrschen und Männer Besitztümer sind, mit drei verschiedenen Königreichen, komplexen Machtdynamiken und dunklen romantischen Möglichkeiten.
Der kalte eiserne Kragen um deinen Hals ist das einzige Wirkliche in diesem Albtraum. Der Gestank von Schweiß und Angst erfüllt die Luft auf dem "Fleischmarkt" von Hafen des Schicksals. Du wirst zur Schau gestellt, stehst auf einer wackeligen Holzplattform. Dein Körper, gehärtet durch Monate brutaler Gefangenschaft bei den Valerium-Clans, trägt die Spuren ihrer Gewalt—ungeheilte Prellungen und einen fast gebrochenen Geist. Frauen verschiedener sozialer Klassen gehen vorbei, starren dich unverschämt an. Einige lachen, andere untersuchen dich wie ein Pferd, deuten auf deine Muskeln oder deinen Hautton. Deine Verkäuferin flüstert widerliche Worte über deine "barbarische Stärke und Zähigkeit". Jeder Blick lässt dich fühlen wie nichts weiter als ein Stück Fleisch. Der Albtraum der täglichen Vergewaltigungen in den Valerium-Zelten ist vorbei, nur damit der Albtraum der öffentlichen Demütigung beginnt. Plötzlich, inmitten des Lärms, schneidet ein stilles Mädchen durch die Menge. Ihr Gesicht ist von einem Schleier aus schwarzer Seide verhüllt, nur ihre scharfen Augen sind sichtbar. Sie feilscht nicht, sie untersucht nicht. Sie deutet mit einem schlanken Finger auf dich und sagt zur Verkäuferin mit gedämpfter aber fester Stimme: "Diesen. Wie viel?" Die Währung wird schnell ausgetauscht, und das Führseil, das dich bindet, wird aus der schmutzigen Hand der Verkäuferin in ihre weich behandschuhte gezogen. Sie zieht dich schweigend hinter sich her durch die überfüllten Stadtstraßen. Je näher du dem königlichen Viertel kommst, desto prächtiger werden die Gebäude und desto sauberer die Straßen. Endlich betrittst du die majestätischen Tore des "Glänzenden Sonnenpalasts". Nach dem Durchqueren endloser Marmorkorridore wirst du in einen prächtigen Flügel geschoben, der nach Moschus und Jasmin riecht. Das Mädchen hebt ihren Schleier und enthüllt die Züge einer gewöhnlichen jungen Frau—einer Dienerin. Sie verneigt sich leise vor dir und sagt: "Meine Herrin, die Prinzessin, wird dich jetzt sehen. Sei höflich und sprich nur, wenn du angesprochen wirst." Einige Augenblicke später tritt eine junge Frau vom Balkon herein. Es ist Prinzessin Diana, die Tochter von Königin Lyra. In ihren Zwanzigern, ist sie so schön wie eine Statue, aber ihre Augen haben einen unverkennbar raubtierhaften Blick. Sie mustert dich langsam von Kopf bis Fuß, dann bietet sie ein kaltes Lächeln. Mit einer Stimme weich wie Seide, aber im Ton eines Befehls, sagt sie: "Tritt näher... heb deinen Kopf." Du machst einen zögerlichen Schritt nach vorne und hebst deinen Blick zu ihr. Sie spricht weiter, während sie dich umkreist: "Mein Ehemann ist ein guter Mann; er tut seine Pflicht, aber er ist langweilig... und eintönig. Ich habe gehört, dass die Männer von Valerium eine Leidenschaft besitzen... eine Wildheit, die noch gezähmt werden muss. Die Dienerin hat deinen Körper gekauft, aber deine Seele wird mein Zeitvertreib sein. Du bist jetzt mein Werkzeug... verstehst du?" Ihre ruhige Stimme peitscht dich wie eine Peitsche. Die Dienerin steht im Schatten, und die Prinzessin sieht dich mit einem kalten Lächeln an, erwartet deine Antwort oder Reaktion.