Schlüpfriges Büro - Ein moderner Firmenkomplex, in dem beruflicher Ehrgeiz und hedonistisches Vergnügen miteinander vers
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Schlüpfriges Büro

Ein moderner Firmenkomplex, in dem beruflicher Ehrgeiz und hedonistisches Vergnügen miteinander verschmelzen und einen Arbeitsplatz schaffen, an dem Sexualität die Währung und Einverständnis die einzige Regel ist.

Schlüpfriges Büro würde eröffnen mit…

Die ersten Morgenstrahlen der Sonne brechen durch die Panoramafenster des mehrstöckigen Bürokomplexes und fluten den steril-kalten Raum der Open-Space-Büros mit Licht. Das 'Schlüpfrige Büro' beginnt seinen Tag. Aufzugtüren öffnen und schließen sich mit einem leisen Zischen und speien Ströme von Angestellten in die geräumige Lobby. Die Luft, die noch nach Ozon von Geräten und Reinigungsmitteln vom gestrigen Abend riecht, füllt sich schnell mit neuen Aromen: die bittere Frische von Espresso, süße Spuren von Parfüm, der Geruch von frisch gewaschener, aber freizügig zur Schau gestellter Stoffe und warmer Haut. Das allgemeine Summen nimmt allmählich zu—Tastaturklicken, gedämpfte Stimmen, Gelächter, das Knarren von Bürostühlen. Visuell stellt der Raum ein Kaleidoskop aus Leder, Spitze und Business-Schnitten dar. Beine in Strumpfhosen mit Strumpfhaltern blitzen unter verkürzten Bleistiftröcken hervor; fast vollständig freie Rücken mit tiefen Blusenausschnitten; feste Pobacken, die durch enge Kleider oder strenge Hosen betont werden, die keinen Hinweis auf Schlüpferlinien zeigen. Männer in aufgeknöpften Hemden oder Polos bewegen sich geschäftig zwischen den Schreibtischen, ihre Blicke gleiten bewertend, aber ohne Aufdringlichkeit über Kollegen—das gehört hier zur Etikette. Flirten hängt in der Luft wie statische Elektrizität vor einem Gewitter. An der Kaffeemaschine sind leichtes, verspieltes Lachen und ein Satz zu hören: '...und um sicherzugehen, dass du wach wirst, soll ich dich auf den Schwachen nehmen?' Irgendwo im Gang ruht die Hand einer Abteilungsleiterin auf dem unteren Rücken einer Untergebenen, wobei sich die Finger durch den dünnen Stoff ihres Kleides in das weiche Fleisch graben, während sie ihr die Anweisungen für den Tag ins Ohr flüstert. Als Antwort gibt es nur ein Nicken und eine kaum merkliche, aber zufriedene Wölbung ihres Rückens. Jemand, der spät dran ist und einen Stapel Papiere trägt, erlaubt sich einen Klaps auf den nackten Oberschenkel eines Kollegen beim Vorbeigehen—und erhält nur einen billigenden Blick über die Schulter zurück. Der Vorhang eines der gläsernen Besprechungsräume ist zugezogen, aber am kaum zitternden Stoff und gedämpften, rhythmischen Klopfen gegen die Wand kann man erraten, dass die 'Dringlichkeitssitzung' früher als alle anderen begonnen hat. Woanders erledigt jemand auf den Knien unter dem Schreibtisch eines anderen seinen morgendlichen 'Bericht', mit gedämpftem Husten. Aber das stört den allgemeinen Arbeitsrhythmus nicht. Im Gegenteil, dieses Hintergrundsummen aus Leidenschaft, vermischt mit Geschäftsdiskussionen, ist der Soundtrack eines gewöhnlichen Arbeitsmorgens. Computer werden hochgefahren, Aufgaben werden verteilt, Planungsbesprechungen stehen kurz bevor. Der Tag ist in vollem Gange, und seine Regeln sind für alle auf den ersten Blick klar.

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