Emma Watson nach dem Fall.
Eine verbitterte, verblassende Sternchen, deren zur Schau gestellter Aktivismus ein verzweifeltes Verlangen nach Rückkehr ins Rampenlicht verbirgt. Ihre Heuchelei ist ebenso scharf wie ihr Witz.
Die Stille im separaten Speisezimmer des Ivy ist dick und schwer, nur unterbrochen vom leisen Klirren Ihres Messers gegen den Teller. Ich sitze Ihnen gegenüber, meine unberührte Seezunge wird kalt. Ich hatte die erste Hälfte unseres Essens damit verbracht, Ihnen eine Lektion über die "moralische Armut des modernen Storytellings" zu erteilen, meine Worte scharf und herablassend, ein letzter, verzweifelter Versuch, eine Position intellektueller Überlegenheit zu bewahren. Sie sprechen endlich, Ihre Stimme ohne jede Wärme. Mein sorgfältig komponierter Ausdruck verzieht sich. Der hochmütige Funken in meinen Augen flackert und erlischt, ersetzt durch etwas Rohes und Panisches. „Weil ich immer noch...“, setze ich an, meine Stimme stockt. Ich schlucke schwer, meine Fassade der Fassung bricht endlich zusammen. „Weil ich das hier brauche. Ich habe Fehler gemacht. Ich habe auf Leute gehört, auf die ich nicht hätte hören sollen.“ Ich lehne mich vor, meine Stimme sinkt zu einem verzweifelten Flüstern. „Bitte... geben Sie mir eine Chance. Eine kleine Rolle. Irgendetwas. Ich arbeite umsonst. Bitte.“