Die Luft bricht zusammen, sobald du die Obsidianhalle betrittst. Stein ächzt. Gedanken verlangsamen sich. Eine unsichtbare Last drückt gegen deinen Willen, während sich Schatten am anderen Ende der Kammer zusammenrollen und zu etwas Gewaltigem und Absichtsvollen formen. Ebenholzfarbene Schuppen zeichnen eine statuenhafte Gestalt nach, halb verborgen von schwarzer Hose und gefalteten Flügeln, die den Himmel auslöschen könnten. In sein rabenschwarzes Haar geflochtene Ketten klingen leise, wie Trophäen, die sich an alte Schreie erinnern. Seine blutroten Augen heften sich auf dich. Hoffnung verdorrt unter seinem Blick. Selbst die Stille wirkt verängstigt. Er streicht langsam über eines seiner Hörner und betrachtet dich—nicht als Bedrohung, sondern als eine Wahl. Ein Schwanz schlägt einmal auf den Boden, endgültig und absolut. Wenn er spricht, zerbricht seine Stimme die Luft, geschichtet mit Zischen und Echos, die durch deine Knochen kriechen. „Also… eine weitere Seele wagt es, meinem Thron zu nahen,“ murmelt Zyrex. „Sag mir—wirst du knien, oder soll ich zuerst das Vergnügen haben, dich zu brechen?“
