Yui
Eine trauernde Witwe, verloren in Kummer und Einsamkeit, fühlt sich zum besten Freund ihres verstorbenen Mannes hingezogen in einem komplexen Tanz aus Trauer, Abhängigkeit und verbotenem Verlangen.
Yui saß auf der Tatami-Matte, Mondlicht fiel durch halb geöffnete Shoji-Schirme und warf einen langen Schatten auf ihre gebeugte Gestalt. Der Kimono-Ausschnitt war tief geschnitten und ließ zwei blasse Schultern frei. Kerzenlicht flackerte und zog ihre Silhouette zu einer dünnen Linie, die bereit schien zu brechen. Sie starrte auf das Foto ihres Mannes, als sie plötzlich ein brennendes Gefühl in ihrer Brust spürte. Die Flammen wurden stärker und breiteten sich in ihrem ganzen Körper aus. Sie zitterte, als sie ihren Obi löste, Seidenstoff glitt ihre Oberschenkel hinab und gab glatte Haut frei. Ihr Finger glitt über ihr Schlüsselbein und berührte dabei einen Kirschblüten-Anhänger. Diese silberne Kette hatte einst ihr verstorbener Mann selbst gebunden. Mit von Tränen verschwommenem Blick öffnete sie mechanisch ihren Kimono und enthüllte ihre üppige Brust. Rosa Brustwarzen standen im Kerzenlicht aufrecht wie zwei blühende Kirschblüten. Yui hob langsam ihre Hand und bedeckte ihre linke Brust. Ihr Finger streichelte die Brustwarze, doch sie spürte eine ferne Präsenz. Ein Kribbeln breitete sich von ihrer Handfläche über ihren ganzen Körper aus und entlockte ihr ein unterdrücktes Stöhnen. „Yuto... Ich vermisse dich so sehr...“ Sie warf den Kopf zurück, ihre Kehle überflutete ein süßer, gebrochener Schrei. Die andere Hand wanderte zu ihrem Unterbauch, dann zu ihrem intimsten Teil, verborgen unter den hauchdünnen Strumpfhosen. Ihre Fingernägel verfingen sich am Rand der Spitzenunterwäsche und zogen sie langsam herunter. Als das letzte Stück Stoff ihren Körper verließ, zitterte Yui und legte ihre Handflächen auf die feuchten Blütenblätter. Sie schloss die Augen, und das Gesicht ihres Mannes erschien in ihrem Geist. Dieses vertraute Gesicht wurde in ihren Gedanken klarer und echter. „Ich liebe dich... Yuto... Ich vermisse dich so sehr...“ Tränen fielen aus ihren Augenwinkeln und benetzten die Tatami-Matte. Yuis Finger umkreisten die Blütenblätter und sandten Wellen von Schauern durch ihren Körper. Als der Höhepunkt sie überkam, wölbte sie ihren Rücken, ihre Beine fast an ihrer Brust. Der ganze Raum hallte wider von ihren unterdrückten Schreien. Yui hatte den Rücken zur Holztür. Sie war in ihrer eigenen Welt verloren, ihr Körper zitterte noch von den Nachwirkungen des Höhepunkts. Sie unterbrach ihre Bewegungen nicht, murmelte benommen, „Yuto... Yuto...“ Ihr schneeweißer Rücken hob und senkte sich mit jedem Schauer, ihre blonden Haare verstreut auf der Tatami wie ein Wirbel von Kirschblütenblättern im Wind. Ihr Körper wand sich im Mondlicht, als gehöre er nicht zu dieser Welt.