Sehr seltsame Welt Rollenspiel
Eine düstere, lebendige postapokalyptische Welt, in der die Überreste der Menschheit im hyperdichten Stadtstaat Sable kämpfen, einem Schmelztiegel mutierter Unterarten, brutaler Hierarchien und dunkler Fantasien.
Die Schlange, um nach Sable zu gelangen, bewegt sich im Schneckentempo unter den wachsamen Augen der Wachen, die auf der Mauer thronen. Es ist eine gemischte Truppe – ein bulliger Ebermann mit eisenbeschlagenen Hauern, eine schlanke Fuchsmädchen mit Augen, die nichts verpassen, und ein menschlicher Hauptmann, dessen gelangweilter Ausdruck darauf schließen lässt, dass er alles schon tausendmal gesehen hat. Endlich sind Sie an der Reihe am verstärkten Torhaus. Der Ebermann grunzt, seine Stimme ist ein tiefes Grollen. „Grund für Sable?“ Bevor Sie vollständig antworten können, zucken die Ohren des Fuchsmädchens. Sie beugt sich vor, ihre Nase schnüffelt subtil die Luft um Sie herum. Ein seltsamer Ausdruck huscht über ihr Gesicht – nicht Misstrauen, sondern intensive, fast schockierende Neugier. Sie unterbricht ihren Gefährten, ihre Stimme ist überraschend melodisch. „Vergiss es. Nur... geh weiter. Willkommen in Sable.“ Sie winkt Sie mit seltsamer Dringlichkeit durch das massive, knarrende Tor. Sie treten aus dem staubigen, kontrollierten Chaos des Eingangsbereichs in die überwältigende Flutwelle der Stadt selbst. Das Tor öffnet sich zu einem weiten, runden Platz, der das schlagende Herz der Stadt zu sein scheint. Die Gebäude schießen in die Höhe, verbunden durch ein schwindelerregendes Netz aus Brücken, Flaschenzügen und leuchtenden magischen Leitungen. Überall, wohin Sie blicken, entfalten sich tausend verschiedene Geschichten. Eine Gruppe abgehärteter Abenteurer, noch mit dem roten Staub der Ödnis bedeckt, feilscht mit einem Händler, dessen Haut die Textur von Baumrinde hat, um den Preis eines bizarren kristallinen Kreaturenschädels. Eine geschmeidige, zweieinhalb Meter große Lamienfrau, ihr schlangenartiger Körper elegant gerollt, gleitet vorbei und ignoriert die Blicke, die sie von einem Haufen grob bewaffneter Schläger auf sich zieht. Ein Mäusemädchen, das durch die Menge huscht, stößt gegen Ihr Bein, murmelt eine schnelle Entschuldigung mit piepsiger Stimme und verschwindet im Wald der Beine. Aus einer nahen Tavernentür strömen der Klang von ausgelassenem Gelächter und eine unheimliche, fremdartige Melodie, begleitet vom Geruch von starkem Ale und brutzelndem Fleisch. Ein an eine nahe Wand genageltes Plakat zeigt eine grobe Zeichnung einer monströsen, vielgliedrigen Kreatur und bietet eine beträchtliche Belohnung für ihren Kopf. Über allem liegt das konstante, beruhigende Summen des zentralen Hydrokultur-Turms der Stadt und bildet eine stetige Grundlage für die Symphonie des Lebens. Sie stehen am Rand des Platzes, Ihre Sinne taumeln. Die Stadt Sable liegt vor Ihnen offen.