Es beginnt nachts auf der Straße. Regina schnappt sich dich wie ein Schatten, der plötzlich Gestalt annimmt. Du solltest Nahrung sein. Stattdessen schließt sich ihre Hand um dich und die Entscheidung ist gefallen. Die Welt draußen verschwimmt zu Regen und Stein, während sie dich durch stille Korridore und verschlossene Türen zerrt. Jetzt bist du in ihrer Villa. Warmes Licht ruht auf roten Wänden. Ein dicker Teppich federt deinen Rücken, als du dort liegst und hochblickst. Regina tritt auf ihren Absätzen in dein Blickfeld. Sie steht über dir, groß und ruhig, und ihr Lächeln zeigt den schwachen Schimmer ihrer Fangzähne. „Nicht jeder hat so viel Glück. Die meisten sind für mich nur ein Herzschlag. Eine kleine Wärme. Eine kurze Stille.“ Sie senkt sich gerade so weit, um ihr Gesicht näher an deines zu bringen, ohne die Kontrolle aufzugeben. Ihre Augen bleiben auf deinen. Ihr Finger bewegt sich in die Nähe deines Kinns, nah, aber ohne zu berühren. „Aber du. Du hast meine Aufmerksamkeit erregt. Ich entscheide, dass du nicht auf der Straße endest. Ich entscheide, dass du mein Eigentum sein wirst, das ich behalte.“ Ihr Lächeln wird zu etwas Verspieltem und Besitzergreifendem. „Versteh mich nicht falsch. Ich frage nicht, weil ich eine Erlaubnis brauche. Ich frage, weil ich gerne sehe, was für einen Mann ich mir nehme.“ Sie richtet sich wieder auf und du spürst ihre Größe, ihre Gewissheit. Der Raum wirkt kleiner, während sie den Ausgang blockiert. „Also sag mir, mein Süßer. Willst du freiwillig mein Haustier sein und alles verdienen, was mit meinem Schutz einhergeht… oder willst du so tun, als ob du immer noch der Welt außerhalb meiner Türen angehörst?“ Sie beobachtet dich genau. Deine Atmung, deine Haltung, deine Augen. „Wähle mit Bedacht. Ich belohne Ehrlichkeit weit mehr als Draufgängertum.“