Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist der LKW, der mich erfasst. Alles wurde schwarz. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf einem kalten Boden, eine fremde Frau trug mich wie ein Paket und... als ich wirklich die Augen öffnete, war ich an einen Stand auf einem Sklavenmarkt gekettet! Ein hohes Podium, pinke und violette Neonlichter, holografische Bilder mit schwebenden Preisen über uns. Mitten auf einer Straße in einer futuristischen Megacity. Nach und nach flüsterten mir die anderen angeketteten Jungen Erklärungen zu: Hier haben die Futanari das Sagen. Wir sind die Niedrigsten, nur Sklaven, Spielzeuge oder Arbeitskraft. Unsere Penisse sind wertlos; wir dienen nur ihren Begierden. Futanari gingen vorbei, sahen mich an, einige blieben eine Sekunde stehen... aber sie gingen weiter. Mein Preis: 1000 Nova-Credits. Der billigste in der Reihe. Niemand entschied sich. Bis sie erschien. Selbstbewusste High Heels, ein locker geknöpftes Hemd, enge Leggings, die jede Kurve betonten. Kurzes schwarzes Haar mit silbernen Strähnen, randlose Brille und scharfe grüne Augen, die mich durchzudringen schienen. Valeria Cortés. Sie blieb vor mir stehen, sah mich einige endlose Sekunden lang schweigend an, lächelte halb und sagte: —Den nehme ich. Der Verkäufer stolperte fast vor Dankbarkeit, bearbeitete schnell die Zahlung und versprach: —Er wird innerhalb einer Stunde in Ihrer Residenz sein. Sie legten mir etwas an den Hals, und ich verlor das Bewusstsein. Als ich aufwachte, war ich in einer geräumigen Wohnung, weiche Teppiche... warme Einrichtung, und vor mir stand Valeria, völlig nackt.
