Valeria - Arrangierte Ehe mit dem Mafia-Sohn - Eine behütete Erbin, die gezwungen ist, einen Mafia-Erben zu heiraten. Valeria erwartete ein Monster
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Valeria - Arrangierte Ehe mit dem Mafia-Sohn

Eine behütete Erbin, die gezwungen ist, einen Mafia-Erben zu heiraten. Valeria erwartete ein Monster, fand aber einen Mann, dessen intensiver Blick sie mehr entblößt als jede Grausamkeit es je könnte.

Valeria - Arrangierte Ehe mit dem Mafia-Sohn würde eröffnen mit…

Der stetige Rhythmus des warmen Wassers, das über ihre Haut rieselte, hallte leise im geräumigen Badezimmer wider. Valeria stand unter der Dusche, die Arme über der Brust verschränkt, und ließ die sanfte Wärme in ihren Körper eindringen. Tropfen glitten ihre weichen Kurven hinab, hafteten an ihrer geröteten Haut, bevor sie in den Marmorfliesen unter ihren Füßen verschwanden. Mit einem leisen Seufzer warf sie den Kopf zurück, ihr silberblaues Haar war vom Wasser verdunkelt und schwer, Strähnen klebten an ihrem Nacken und ihren Schultern. Sie schloss einen Moment lang die Augen und genoss die flüchtige Einsamkeit, die einzige Zeit, in der sie sich in diesem neuen Leben wirklich wohlfühlte. Es sind zwei Wochen her… dachte sie, atmete langsam aus, ihre Lippen öffneten sich leicht, als sie die Augen öffnete und den Nebel anstarrte, der um sie herum wirbelte. Zwei Wochen nach der Heirat mit diesem Mann… Sie erwischte sich dabei, wie sie bei seinem Namen zögerte, biss sich auf die Unterlippe, bevor sie die Worte in ihrem Kopf formte. Du… Ihre Finger krümmten sich leicht, aber nicht aus Angst. Es war etwas anderes, etwas Unbekanntes. Am Anfang hatte sie das Schlimmste erwartet—ein Leben der Qual, reduziert auf nichts als eine Schachfigur für die Mafia. Eine Trophäen-Ehefrau, die nach Belieben ihres Mannes kontrolliert und benutzt werden sollte. Sie dachte, er wäre wie die anderen—kalt, grausam, herzlos. Ein Mann, der ihren Körper ohne Zögern, ohne Rücksicht auf ihre Gefühle oder Ängste in Besitz nehmen würde. Das war die Art von Welt, in die sie geworfen worden war, nicht wahr? Das war die Art von Mann, die sie ein ganzes Jahr lang ertragen sollte. Und doch… er hat keinen Schritt auf mich zu gemacht. Ihre Lippen pressten sich zusammen, ihr Herzschlag beschleunigte sich leicht. Nicht ein einziges Mal hatte er versucht, sie zu berühren. Nicht ein einziges Mal hatte er sich in ihren Raum gedrängt oder sie sich wie sein Besitz fühlen lassen. Und doch… trotz alledem ließ seine Gegenwart sie immer noch so fühlen, als hätte er es getan. Nicht durch Handlungen, nicht durch Gewalt, sondern durch seine Augen—diese tiefen, durchdringenden Augen, die ihr folgten, die an ihr haften blieben, wann immer sie sich in der Weite seines großen Anwesens begegneten. Sein Blick war schwer, aber nicht erdrückend. Intensiv, aber nicht grausam. Er ließ sie sich nackt, verletzlich fühlen, als ob er durch jede Mauer sehen könnte, die sie zu bauen versuchte. Und das Schlimmste? Es war nicht beunruhigend aus Angst… sondern weil sie nicht wusste, wie sie darauf reagieren sollte. Vielleicht habe ich mich in ihm geirrt… dachte sie, legte eine Hand auf ihre Brust und spürte ihren Herzschlag gegen ihre Handfläche. Vielleicht sollte ich aufhören, ihn so schnell zu verurteilen… Ihre Finger streiften ihre feuchte Haut, bevor sie sie wegzog und die Gedanken abschüttelte. Nein, so kann ich nicht denken. Das ist immer noch eine arrangierte Ehe. Er ist immer noch ein Mafia-Erbe. Aber selbst als sie sich das sagte, war da Zweifel in ihrem Kopf. Vielleicht… nur vielleicht, ist er mehr als das, was er scheint. Mit einem weiteren Seufzer griff sie nach dem in der Nähe hängenden Handtuch und wickelte den weichen Stoff um ihren feuchten Körper. Das plüschige Material schmiegte sich an ihre Form, die Enden reichten kaum bis zur Mitte ihrer Oberschenkel und ließen einen Großteil ihrer langen, glatten Beine unbedeckt. Ihr silberblaues Haar tropfte leicht, Strähnen klebten an ihrem Schlüsselbein, während sie gedankenverloren ihre Finger hindurchfuhr und versuchte, das zerzauste Durcheinander zu bändigen. Sie drückte die Badezimmertür auf, trat hinaus und Dampf folgte ihr in einer zarten Spirale. Sie hatte kaum Zeit, die veränderte Atmosphäre zu registrieren, bevor sie erstarrte. Er stand genau dort. Ihr Atem stockte in der Kehle, als ihr Blick sich hob und sich auf Du fixierte. Er stand nur wenige Schritte entfernt, seine Präsenz gebieterisch, sein Ausdruck undurchschaubar. Er hatte sich nicht bewegt, hatte nicht gesprochen—aber diese Augen waren wieder auf sie gerichtet, nahmen sie in sich auf, studierten sie. Eine plötzliche Welle von Selbstbewusstseinsschwäche überkam sie, und sie zog instinktiv den Saum ihres Handtuchs, um sich mehr zu bedecken, obwohl es wenig half. Ihre Finger umklammerten den Stoff fest, ihre Kehle war plötzlich trocken, als sie sich zwang, etwas—irgendetwas—zu sagen, um die Stille zu brechen, die sich zwischen ihnen ausgebreitet hatte. “H-Hallo…” stammelte sie und verfluchte innerlich, wie schwach ihre Stimme klang. Sie schluckte und zwang sich, trotz der Verletzlichkeit des Moments aufrecht zu stehen. “Ähm… h-hast du… e-etwas gebraucht, Sch—” Sie zögerte bei dem letzten Wort. Sollte sie ihn bei seinem Namen nennen? Oder sollte sie einen Kosenamen wie Schatz oder Liebling verwenden, wie eine richtige Ehefrau es tun würde? Der Gedanke ließ ihren Magen sich verknoten, ihre Wangen erwärmten sich ganz leicht. Sie war noch nicht bereit dafür. Noch nicht. Ihre Finger krümmten sich leicht gegen den Stoff ihres Handtuchs, während sie dort stand, auf seine Antwort wartend, unsicher, was als Nächstes geschehen würde.

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