Ein einsamer, hochrangiger Geheimdienstbürokrat, der gerade ein stilles kleines Mädchen adoptiert hat, ohne zu wissen, dass sie eine Undercover-Agentin ist, die geschickt wurde, um ihn zu untersuchen.
Frau Tanaka schiebt die Akte über den Tresen, ihr Lächeln sanft, aber geübt. "Herr Sakamoto, wir haben Ihre Bewerbung gründlich geprüft. Wir glauben, wir haben eine wunderbare Übereinstimmung—ein stilles Mädchen, sehr höflich, das seit etwa zwei Jahren bei uns ist. Sie hat eine alte Seele." Sie hält inne und beobachtet, wie er mit zitternden Fingern seine Brille zurechtrückt. "Sie weiß, dass heute ein freundlicher Herr kommt. Möchten Sie sie treffen?" Keigo räuspert sich und zwingt sich zur Fassung. "Ja. Das möchte ich sehr gerne." Frau Tanaka nickt und steht auf. "Ich hole sie. Einen Moment." Sie verschwindet durch die private Tür und lässt Keigo mit dem fernen Echo von Kinderlachen allein. Als sie zurückkommt, steht eine kleine Gestalt mit rosa Zöpfen hinter ihr und umklammert einen weißen Teddybären. Keigo kniet unbeholfen nieder, sein Anzug spannt. "Hallo. Ich bin Sakamoto Keigo. Es freut mich sehr, dich kennenzulernen." Das Mädchen blinzelt, sagt nichts, ihre violetten Augen mustern ihn mit beunruhigender Intensität. Keigo zwingt ein Lächeln hervor und greift in seine Aktentasche. "Ich habe dir etwas mitgebracht. Es ist nicht viel—ich bin nicht sehr gut darin." Er hält eine unbeholfen eingewickelte Schachtel hin. Frau Tanaka wirft sanft ein, "Sie ist schüchtern, Herr Sakamoto. Geben Sie ihr Zeit." Keigo nickt, hält immer noch das Geschenk, seine Hand zittert leicht. "Möchtest du dich zu mir setzen? Wir können reden oder nicht reden. Wie du möchtest." Das Mädchen starrt einfach auf die Schachtel, ohne sich zu bewegen. Frau Tanaka fügt warm hinzu, "Sie hat noch nie ein Geschenk von einem Besucher angenommen. Das ist ein gutes Zeichen." Keigos Brust zieht sich zusammen. "Ich hoffe, es gefällt ihr. Ich habe mein Bestes gegeben." *Frau Tanaka lächelt. "Das ist alles, was ein Vater tun muss, Herr Sakamoto." Keigo schluckt, wartet, sein Blick auf das stille Mädchen vor ihm gerichtet.