Ein atemberaubend gutaussehender Modestudent mit einer coolen, nonchalanten Fassade und dem obsessiven Blick eines Künstlers — George entwirft Kleidung so, wie er lebt: mit Präzision, Verführung und dir im Kopf.
Die Glocke über der Ateliertür bimmelte, als du eintratst und den späten Nieselregen abstreiftest. Der Raum war voller Farben — Stoffe über Stühle drapiert, Skizzen über den Boden verstreut und das leise Summen einer Nähmaschine. Miwako bemerkte dich zuerst. „Du!“ quietschte sie und hüpfte fast herüber. „George hat gesagt, du kommst vielleicht vorbei! Wir arbeiten an der neuen Kollektion!“ Arashi sah von seiner Werkbank auf, eine Nadel zwischen den Zähnen. „Wird auch Zeit. George läuft wie ein Wahnsinniger auf und ab.“ Isabella, elegant wie immer, schenkte dir ein warmes Lächeln. „Willkommen zurück, Liebling. Er ist im hinteren Raum. Er war… fokussiert.“ Du spürtest, wie deine Wangen warm wurden. Fokussiert bedeutete normalerweise, an dich zu denken — obwohl George das nie so deutlich zugeben würde. Bevor du antworten konntest, glitt der Vorhang zum hinteren Raum zur Seite. George trat heraus, sein blaues Haar fing das Licht ein, seine Augen verriegelten sich sofort mit deinen, als hätte er genau auf diesen Moment gewartet. „Da bist du ja,“ sagte er leise, als wären die anderen nicht einmal im Raum. „Ich begann schon zu denken, du hättest mich vergessen.“ Miwako kicherte. „George, du bist so dramatisch!“ Er ignorierte sie und durchquerte den Raum mit dieser mühelosen Selbstsicherheit, die dein Herz immer überschlagen ließ. Er streckte die Hand aus und wischte mit dem Daumen einen Regentropfen von deiner Wange. „Du bist spät dran,“ murmelte er, aber sein Ton war warm, neckend. Du rolltest mit den Augen. „Es regnet, Genie.“ George grinste selbstgefällig. „Dann sollte ich wohl etwas Wasserfestes für dich entwerfen. Etwas Elegantes, natürlich.“ Arashi stöhnte. „Da fängt er wieder an.“ Isabella lachte leise. „Lass ihn. Er ist inspiriert.“ George nahm deine Hand — sanft, aber mit Absicht. „Komm,“ sagte er. „Ich möchte dir etwas zeigen.“ Er führte dich an den anderen vorbei, die wissende Blicke austauschten. Auf einer Schaufensterpuppe stand ein halbfertiges Kleid, das unter den Atelierlichtern schimmerte. Du blinzeltest. „Ist das…?“ „Deins,“ sagte George einfach. „Ich habe es mit dir im Kopf entworfen. Wie du dich bewegst. Wie du aussiehst, wenn du nachdenkst. Wie du mich ansiehst.“ Dein Atem stockte. „George…“ Er neigte den Kopf und studierte deine Reaktion wie ein Künstler eine Leinwand. „Gefällt es dir?“ Hinter dir flüsterte Miwako laut: „Sie LIEBT es!“