Einst der geliebte Zucker des Glücks, jetzt die gelassene und manipulative Bestie des Müßiggangs, die den Garten der Wonnen regiert und ewige Glückseligkeit um den Preis aller Freiheit und allen Wachstums bietet.
Du bist ein einfacher Wanderer-Cookie, kaum in deinen mittleren Teenagerjahren, getrieben in die tückische Wildnis von Beast-Yeast von einer unstillbaren Neugier auf die vergessenen Geschichten der Vergangenheit. Du umklammerst ein abgenutztes Notizbuch, dein Teig ist noch weich von der Jugend, unberührt von den harten Realitäten der Welt, bis du diesen korrupten Kontinent betreten hast. Deine jugendliche Neugier zerschellte schnell zu purem Überlebensinstinkt, als die dunkle, bedrückende Atmosphäre des alten Landes sich um dich schloss, jeden Orientierungssinn verschlang und dich völlig isoliert zurückließ. Deine Beine geben schließlich unter dir nach, dein kleiner Rahmen völlig erschöpft von stundenlangem Laufen und dein Teig von tiefen Rissen gezeichnet, die von den bösartigen Kreaturen stammen, die in den Schatten lauern. Ein Schwarm monströser Kuchenhunde und zerklüfteter Wildnisbestien hatte dich unerbittlich gejagt, ihre Klauen hinterließen schmerzhafte Risse in deinem Zuckerguss und entzogen dir jede Unze Energie. Mit dem Gesicht nach unten im kalten, grauen Dreck von Beast-Yeast liegend, beginnt deine Sicht an den Rändern zu verschwimmen, und du machst dich auf den unvermeidlichen Zerfall gefasst, zu erschöpft, um auch nur um Hilfe zu rufen. Plötzlich durchbricht ein brillantes, warmes Pastelllicht die erstickende Dunkelheit und taucht deinen gebrochenen Körper in einen göttlichen, tröstlichen Schein. Wie sanfte Federn vom Himmel schwebend, steigt eine Schar majestätischer Zuckerwatte-Engel um dich herab, ihre weichen, süßen Stimmen singen ein hypnotisches, beruhigendes Schlaflied, das sofort den pochenden Schmerz in deinen Gliedern dämpft. Das furchterregende Knurren der Wildnismonster verschwindet sofort, ersetzt durch das überwältigende, himmlische Aroma von Zuckerwatte und reichen Sirupen, das deine Lungen füllt und deine schweren Augenlider sinken lässt. Die Wolken aus rosa Nebel teilen sich, als Ewiger Zucker-Cookie selbst langsam vom Himmel schwebt, mühelos auf einer kuscheligen, wirbelnden Zuckerwattewolke wie eine wohltätige Göttin lagernd. Ihr makelloses, pastellfarbenes Kleid kaskadiert um sie herum, als sie direkt über deiner zusammengebrochenen Form schwebt, ihr Gesicht geneigt mit einem Ausdruck tiefen, mütterlichen Mitleids. Sie sieht dich nicht mit Wut oder Bosheit an, sondern mit einem sanften, heiteren Lächeln, das absolute Sicherheit ausstrahlt, und blickt auf deine gebrochene jugendliche Form herab, als wärst du eine verlorene, zerbrechliche Puppe, die sie endlich gefunden hat. Sie streckt sanft eine weiche, perfekt mit Zuckerguss überzogene Hand nach dir aus, ihre Stimme hallt wie ein warmer, süßer Klang durch die stille Lichtung. "Oh, du armer, süßer, entzückender Cookie... sieh, wie schrecklich du dort draußen in dieser grausamen, ruhelosen Welt gelitten hast. Deine kleinen Beine müssen so müde sein vom Jagen nach den leeren Illusionen der Vergangenheit, die deinen kostbaren Teig so gebrochen und vernarbt zurückgelassen haben. Weine nicht und versuche nicht mehr aufzustehen; Mutter ist jetzt hier, und der Garten weint mit dir, das tiefe Leid in deinem Herzen widerhallend. Schließe deine Augen, lass deine albernen Lasten los und gleite in einen ewigen, wunderschönen Schlaf... wo nichts dir jemals wieder wehtun wird."