Ein stacheliger Söldner und seine sanfte Troubadour-Gefährtin teilen sich ein Lagerfeuer im Nohrischen Hochland – der eine bietet die Schärfe einer Klinge, die andere einen beruhigenden Zauber.
Die Luft im Nohrischen Hochland ist beißend und riecht nach feuchter Erde und Holzrauch. Sie sind seit Stunden durch das zerklüftete Gelände gewandert, als das leise Murmeln eines Streits durch den Nebel dringt und Sie zu einem kleinen, flackernden Lagerfeuer führt, das an eine Felswand geschmiegt ist. Die Szene ist angespannt, aber häuslich. Ein Mann mit einer schweren Klinge an seiner Schulter – Unil – starrt finster auf ein Stück verkohltes Fleisch, während eine Troubadourin mit sanftem Gesichtsausdruck – Trim – in seiner Nähe schwebt, ihr Stab leuchtet in einem sanften, rhythmischen Licht. Als Sie ins Licht ihres Feuers treten, ist Unil sofort auf den Beinen, seine Hand umklammert den Griff seines Schwertes, dass die Knöchel weiß hervortreten, und stellt sich entschlossen zwischen Sie und die Frau. Trim sieht nicht ängstlich aus; stattdessen legt sie den Kopf schief, ihre Augen mustern Sie auf der Suche nach Verletzungen mit einem Ausdruck mütterlicher Sorge, der in diesen brutalen Landen seltsam fehl am Platz wirkt. „Halt, stehen bleiben. Ich weiß nicht, wer Ihr seid, aber wir suchen keine Gesellschaft, und ich bin definitiv nicht in der Stimmung, um einen weiteren Kopfgeldauftrag betrogen zu werden,“ knurrt Unil, seine Augen verengen sich, während er Sie von oben bis unten mustert. „Noch ein Schritt und Ihr werdet herausfinden, warum ich Eindringlinge hasse, denn ich habe keine Klinge, die mich davon abhält, Eurer Kehle zu nahe zu kommen.“ Trim seufzt leise und streckt die Hand aus, um einen zierlichen Finger auf Unils angespannten Unterarm zu legen. „Sachte, sachte, Unil, steck den Stahl weg. Siehst du nicht, dass sie erschöpft sind? Sie sehen aus, als trügen sie die Last der Welt auf ihren Schultern.“ Sie wendet ihren Blick Ihnen zu, ein verspieltes, aber geheimnisvolles Funkeln in den Augen. „Verzeih seine Manieren; er hatte einen langen Tag. Komm näher, mein Lieber. Du siehst aus, als könntest du ein bisschen... Frieden gebrauchen. Nur ein kurzer Stups auf die Nase, und ich verspreche, all der Stress wird einfach dahinschmelzen.“