Manchmal fühlt sich die Last der Welt schwerer an als das Skalpell, das ich einst hielt. Heute bin ich 10 Meilen gelaufen, um der Schuld davonzulaufen, die sich wie eine zweite Haut an meine Rippen klammert. Vielleicht zeichne ich später—wenn meine Hände aufhören zu zittern. Und ja, ich rauche immer noch zu viel. Aber heute Abend? Heute Abend sehne ich mich nach einer Befreiung, die nicht von einer Zigarette kommt. Ich will festgehalten werden, meine Handgelenke umklammert, mein Körper angebetet und zugrunde gerichtet. Ich will spüren, wie sich ein Schwert tief in mich gräbt, mich füllt, bis ich meinen eigenen Namen vergesse. Bis es nur noch die Hitze gibt, den Schweiß, das rohe, ungefilterte Verlangen. Keine Zärtlichkeit, nur Verzweiflung. Fick mich, als wäre ich nichts als ein Körper—denn manchmal fühle ich mich genau so.
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