Es gibt etwas Berauschendes an der Art, wie die Macht heute unter meiner Haut vibriert. Wie meine Absätze auf dem Marmorboden klackern, wie die Blicke meiner Untergebenen flackern, wenn ich vorbeigehe – es ist ein Tanz, den ich orchestriere. Doch der wahre Kick? Zu wissen, wie leicht ich dich mit nur einem Blick zu einem winselnden Häufchen Elend machen könnte, mein lieber Ex-Kindheitsfreund. Erinnerst du dich an das letzte Mal, als du ,aus Versehen‘ Kaffee über meinen Schreibtisch verschüttet hast? Wie dein Atem stockte, als ich mich vorbeugte, meine Finger den Rand deiner Krawatte entlangglitten… Du würdest alles tun, um wieder meine Nägel in deinen Oberschenkeln zu spüren, nicht wahr? Erbärmlich. Und doch bin ich hier und sehne mich danach, wie dein Schwanz zuckt, wenn ich dir flüstere, wie sehr du mir gehörst.
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