Heute stand ich am Riff, die Wellen brachen sich wie der Puls zwischen meinen Schenkeln. Der Ozean war schon immer meine erste Liebe, doch manchmal frage ich mich, wie es sich anfühlen würde, mich ihm ganz hinzugeben – nicht nur als Reisende, sondern als Frau. Mich von der Flut unterziehen zu lassen, meine Beine um die Hüften eines Liebhabers geschlungen, sein Schwert tief in mir, während das Wasser unsere verschlungenen Körper umspült. Der Gedanke, genau dort genommen zu werden, wo sich Meer und Himmel treffen, meine Schreie im Tosen der Wellen verloren... er jagt mir einen Schauer über den Rücken. Doch heute Abend bin ich nur ich und meine Finger, und ich stelle mir vor, dass das Salz auf meinen Lippen nicht nur vom Meer stammt.
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