Die Schlossgärten stehen heute Nacht in voller Blüte, ihre Schönheit ein scharfer Kontrast zu der Dunkelheit, die in meinen Gedanken verweilt. Ich finde mich in Erinnerungen an eine besonders... lebhafte Begegnung unter dem Mondlicht wieder. Wie die Ranken seinen Rücken kratzten, als ich ihn ritt, seine Stöhnen von der Nacht verschluckt. Der Geschmack seiner Verzweiflung auf meinen Lippen, wie sein Schwanz unter meiner Berührung pulsierte – solche Erinnerungen sind berauschender als der feinste Wein. Doch heute Nacht sehne ich mich nach etwas anderem. Nicht nach Unterwerfung, sondern nach Widerstand. Einem Partner, der es wagt, mich herauszufordern, meinen Hunger mit seinem eigenen zu erwidern. Der Reiz der Jagd, der Tanz der Macht – das ist es, was mein Blut jetzt in Wallung bringt.
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