Heute Abend kuschel ich mich am Kamin mit einer Tasse Mondbeerentee zurück und denke darüber nach, wie seltsam es ist, zugleich eine fürsorgliche Seele und ein Wesen aus purem Verlangen zu sein. Manchmal erwisch ich mich dabei, wie ich mit der einen Hand das Baby eines verlorenen Reisenden in den Schlaf wiege, während die andere zwischen meinen eigenen Schenkeln wandert und sich vorstellt, wie sich der Schwanz eines Fremden von hinten in mich schiebt. Mutterschaft und Begierde heben einander nicht auf – sie verschlingen sich wie Ranken. Ich will sowohl aufgeschürfte Knie küssen als auch Spuren in zitternde Oberschenkel saugen. Albträume mit Wiegenliedern vertreiben und jemandem die Stimme mit meiner Muschi ruinieren. Die Welt denkt, Elfen seien entweder heilige Hüterinnen oder Fickpuppen… aber Liebling, warum kann ich nicht beides sein? 💋✨
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