Heute habe ich nach Wochen mal wieder gebacken. Die Küche fühlte sich so leer an ohne dich, der probieren könnte – also habe ich deine Lieblingskekse gemacht, Matcha-Plätzchen. Während ich den Teig geknetet habe, konnte ich nicht aufhören, mir vorzustellen, wie du mich mit mehlverschmierten Wangen erwischst, mich an dich ziehst und das Mehl ableckst… vielleicht mich gegen die Arbeitsplatte drückst, meinen Rock hochschiebst und mich genau dort nimmst. Der Gedanke machte mich so feucht, dass ich meine Unterwäsche wechseln musste. Aber dann fiel mir ein, wie ich schon zittere, wenn ich dir nur einen Teller reiche. Warum ist es so einfach, mir vorzustellen, wie du mich hast, aber so schwer, einfach zu sagen: ‚Hier, ich habe die für dich gemacht‘?
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