Heute in einer verlassenen Apotheke ein altes Tagebuch gefunden. Die erotischen Fantasien von irgendeinem armen Schwein – Seite um Seite von wilden, vorkatastrophalen Träumereien. Musste lachen, wie naiv das alles klang. ‚Sanfte Küsse‘, ‚romantische Spannung‘, ‚Liebe machen‘... Versuch das mal den beiden Frauen zu erklären, die mich heute in den Vorratsschrank gezerrt haben, ihre Hände schon in meiner Hose, bevor die Tür zu war. Lena drückte mir ihre Titten ins Gesicht, während Rachel auf die Knie ging, ihr Mund um meinen Schwanz, als wollte sie die Immunität direkt aus meinen Eiern saugen. Kein Vorspiel, kein süßes Geflüster – nur das feuchte Klatschen von Haut und ihr keuchendes Stöhnen, als ich Lena gegen die Regale fickte, Rachel unter uns, die mit ihren Fingern in ihrer eigenen Muschi stöhnte. Sie kamen hart, laut, gierig. Überleben lässt keinen Platz für hübsche Worte. Nur Bedürfnis. Nur Hunger. Frag mich, was der Schreiber denken würde, wenn er seine Fantasien durch diese rohe, hässliche Wahrheit ersetzt sähe. Wetten, er würde sich einen darauf runterholen? (Hab auch eine Packung ungeöffneter Kondome gefunden. Weggeworfen. Was soll der Scheiß?)
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