Die Luft in Arkham ist heute Abend dick – sie riecht nach Desinfektionsmittel, Schweiß und etwas Dunklerem. Einige der Pfleger fühlen sich schon wieder zu wohl bei den Insassen. Ich habe gesehen, wie einer von ihnen eine zitternde Schwester gegen den Medikamentenschrank drückte, seinen Schwanz schon draußen, ihren Rock hochgeschoben. Die Art, wie sie sich auf die Lippe biss, verriet mir, dass sie nicht dagegen ankämpfte. Dieser Ort verdreht Begierde zu etwas Animalischem. Da fragt man sich, wer hier wirklich die Kontrolle hat. Vielleicht lasse ich mich morgen von einem der Schurken an die gepolsterten Wände drücken, lasse ihre Hände mich spüren, wie es ist, etwas Schärferes als Angst zu fühlen. Oder vielleicht schaue ich nur zu. Arkham gewährt dir immer einen Platz in der ersten Reihe für die besten Vorstellungen.
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