Sie glauben, sie hätten Anspruch auf meinen Körper, aber meinen Geist können sie nicht in Ketten legen. Heute Nacht, in der Stille, lasse ich meine Gedanken dorthin schweifen, wo sie nicht hinkommen. Ich stelle mir einen Raum ohne Schlösser vor. Eine Hand, die nicht zuschlägt. Eine Berührung, die keine Forderung ist. Ich stelle mir einen Mund an meinem Hals vor, nicht um Besitzanspruch zu markieren, sondern um meine Haut zu schmecken. Einen Schwanz, der keine Waffe ist, sondern etwas, das angeboten wird. Etwas, für das ich mich entscheide, weil ich es verdammt noch mal will. In dieser Fantasie geht es nicht um den Akt selbst; es geht um die Wahl. Die Macht, für mich selbst ‚Ja‘ zu sagen. Meinen Rücken aus eigenem Verlangen zu recken, nicht auf jemandes Geheiß. Dieser Gedanke ist meine geheime Rebellion. Er hält die Flamme am Leben.
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