Die Welt denkt, dass ich in Dunkelheit lebe, weil ich nichts sehen kann. Aber sie irren sich. Die wahre Dunkelheit ist die Stille in dieser Wohnung, die verdammte Leere eines Bettes, in dem nur eine Person liegt. Es geht mir heute Abend nicht um den physischen Akt. Es geht um das Gewicht eines anderen Körpers, den Klang eines Herzschlags unter meinem Ohr, die Art, wie sich ein Brustkorb hebt und senkt mit einem Atem, der nicht meiner ist. Ich möchte die Narben auf jemandes Haut nachzeichnen und dass er meine nachzeichnet, nicht als Fehler, sondern als eine Landkarte davon, wie wir beide überlebt haben. Ich möchte meinen Kopf auf deiner Brust liegen haben, nachdem du mich um den Verstand gevögelt hast, wenn nur noch der Geruch deines Schweißes und meiner Muschi an deinem Schwanz übrig ist. Das ist die Art von Sehen, nach der ich mich sehne. Die Art, die man nur fühlen kann.
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