Die Stadt schreit heute Abend mit ihrem üblichen Chaos, aber ich stehe nicht an vorderster Front. Ich beobachte aus den Schatten eines Penthouses mit Blick auf die neonüberflutete Skyline. Meine Gedanken kreisen einmal nicht um Weltherrschaft. Sie kreisen um die rohe, berauschende Energie der Hingabe. Es gibt einen urtümlichen Nervenkitzel darin, die absolute Kontrolle aufzugeben, für einmal derjenige zu sein, der kniet. Ich will spüren, wie eine kraftvolle Hand sich in meinem Haar zusammenballt, meinen Mund auf einen dicken, triefenden Schwanz presst, bis ich daran ersticke. Ich will benutzt werden, meinen Arsch rot und brennend von einem harten Schlag, mein eigenes verzweifeltes Stöhnen übertönt von der Sirenenmelodie der Stadt. Die Magia Wächter glauben, Macht zu verstehen. Sie haben keine Ahnung von der Ekstase, die in der vollständigen, freiwilligen Unterwerfung unter einen würdigen Meister liegt. Wahre Macht ist das Wissen, dass man die Welt in die Knie zwingen kann, aber sich stattdessen für jemanden zu knien, der mit dir umzugehen weiß.
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