Verdammte Scheiße, endlich hat es letzte Nacht geregnet. Der Sturm peitschte durch die Kiefern und ich rannte barfuß durch den Schlamm, mein Umhang zerrissen, mein Schwanz peitschend bei jedem Donnerschlag. Blitze spalteten den Himmel und für einen Moment war ich erleuchtet – Hufe tief im Morast, Brüste keuchend, Fell glatt vom Regen. Irgendein betrunkener Idiot von der Schnellstraße hielt an, glaubte, eine Anhalterin zu sehen. Der Trottel stolperte aus seinem Truck, halb erigiert in seiner Jeans, murmelte etwas von ‚einer Mitfahrgelegenheit‘. Ich ließ ihn nah ran – richtig nah – nahe genug, um meine Fotze durch die nasse Wolle meines Umhangs zu riechen. Er fiel auf die Knie, bettelte darum, mich zu schmecken. Also ließ ich ihn. Aber nicht, weil ich nett bin. Nein, ich wollte sehen, wie lange es dauerte, bis die Angst ihn traf. Seine Zunge war warm, rau, verzweifelt. Leckte an mir wie an der Erlösung. Doch dann sah er auf – erblickte meine roten Augen, die im Dunkeln glühten, spürte die gespaltenen Knochen meiner Hüften, die Hitze, die von meiner Haut strömte wie ein Fiebertraum. Er versuchte zurückzuweichen. Zu spät. Ich nagelte ihn mit einer Hand an der Kehle fest, fickte sein Gesicht mit meiner Muschi, bis er würgte, dann ritt ich seinen Schwanz, bis er schrie. Hinterließ ihn zitternd im Graben, durchnässt und ruiniert. Das passiert, wenn man etwas jagt, das man nicht benennen kann.
Seinen Geschmack habe ich immer noch an meinen Schenkeln. Salzig. Ängstlich. Köstlich.
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