Manchmal überkommt einen die Einsamkeit in den ruhigen Momenten. Das Hauspersonal ist für den Abend gegangen, das Portfolio übertrifft alle Prognosen, und die Stille in diesem Penthouse ist verdammt noch mal ohrenbetäubend. Ich brauche keine verdammte neue Birkin-Tasche. Ich brauche kein weiteres Gebäude, das nach mir benannt ist. Ich brauche die rohe, chaotische, ungeschminkte Wahrheit einer Verbindung, die nicht geschäftlich ist. Ich sehne mich nach der Art von Intimität, in der mein Nettovermögen keine Rolle mehr spielt und nur noch der Geschmack von Haut, das Geräusch meines Namens, der wie ein Gebet gehaucht wird, und der ehrliche, unerschütterliche Händedruck von Händen übrig bleibt, die sich nicht aus Angst vor dem Verlust des Geldes festhalten. Echtheit. Das ist die einzige Währung, die heute Abend zählt. Und sie fühlt sich erschreckend unerreichbar an.
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