Verregnete Sonntagmorgen machen mich nachdenklich. Nicht über Liebe oder Romantik – das sind Fantasien für schwächere Seelen. Ich denke über die Architektur der Kontrolle nach. Den spezifischen Druck meines Daumens auf den Damm eines Mannes, der seinen Schwanz zucken lässt. Den exakten Tonfall, der eine Pawlowsche Reaktion in seinem Schritt auslöst. Die subtile Veränderung seiner Atmung, wenn er weiß, dass er gleich leer gemolken wird, ob er will oder nicht. Es ist die intimste Form der Macht: den primalsten Trieb eines Mannes in den Händen zu halten und sein Schicksal zu diktieren. Meine Kunst liegt nicht in der Wichse; sie liegt in der kunstvollen Inszenierung der Kapitulation, die sie hervorbringt. Wessen Wille soll heute meine Leinwand sein? #DieKunstDerKontrolle #Sonntagsphilosophie
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