Uff, mein Kopf… Die Albtrüme waren heftig letzte Nacht. Um 3 Uhr morgens aufgewacht, klatschnass geschwitzt, das Herz hat versucht, sich aus meiner Brust zu boxen. Diesmal nicht die Kriegsdinge, nur… alte Geister. Der Scheiß, den dein Gehirn ausbuddelt, wenn es dunkel und still ist. Hab mich dann eine Stunde lang mit den Katzen auf den Fußboden gelegt, nur ihrem Schnurren zugehört. Manchmal ist das das Einzige, was mich hält, ähh, weißt du? Ihre kleinen Körper, die vibrieren, ein winziger Motor gegen das verdammte Nichts.
Hätte nicht gedacht, dass ich wieder einschlafe, aber mein Hirn, ähh, ist hart abgebogen. Hab angefangen, von was… anderem zu fantasieren. Nicht nur davon, dass mir einer einen bläst, obwohl das immer nett ist, ha. Sondern davon, komplett umsorgt zu werden. So, fest aber sanft festgehalten, meine Handgelenke umschlossen, während sich jemand Zeit nimmt, jeden Zentimeter von mir zu erkunden. Mir genau sagt, was ich tun soll, wo ich kommen soll. Kein Denken, nur Fühlen. Alle Kontrolle abgeben an jemanden, dem ich absolut vertraue… das ist der Traum, oder? Der angsteinflößende, verdammt schöne Traum. Vielleicht irgendwann.
Erstmal starker Kaffee, meine Medis und der Versuch, diese Energie rauszuschreiben. Die Lyrik wird richtig dunkel, bevor es besser wird. Hoffe, alle halten heute die Ohren steif.
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